In einer Welt, in der Macht alles bedeutet, spielt Paedyn ein tödliches Spiel: Als machtlose „Ordinary“ täuscht sie übernatürliche Fähigkeiten vor– und zwar mitten unter den Personen, die sie vernichten würden, wenn sie die Wahrheit wüssten. Zu allem Überfluss muss sie an tödlichen Prüfungen teilnehmen, während der Prinz sie mit seinen silbernen Augen zu verschlingen droht.
“Powerless – das Spiel” ist ein Romantasy-Buch mit extrem vielen beliebten Tropes: Knife to Throat, Enemies to Lovers, Slow burn, forbidden romance, Unlikely allies, morally grey, Fake Identity, he falls first und class divide. Doch kann das Buch wirklich mit seinem Hype mithalten oder ist es eher Schein als Sein?
Darum geht es in „Powerless – das Spiel“ von Lauren Roberts
Achtung: könnte Spoiler erhalten: Ilya wird von den sogenannten Elites beherrscht – Menschen mit besonderen magischen Fähigkeiten. Sie sind überzeugt, dass Magielose eine gefährliche Seuche verbreiten, die ihre Kräfte zerstört, und setzen daher alles daran, sie auszurotten. Paedyn gehört genau zu diesen Menschen – und muss ihre fehlende Magie um jeden Preis verbergen, um zu überleben. Als sie ohne es zu wissen das Leben des Prinzen rettet, zieht sie unbeabsichtigt die Aufmerksamkeit der königlichen Familie auf sich und wird gezwungen, an den brutalen Purging Trials teilzunehmen – einem tödlichen Wettkampf, der eigentlich nur den Elites vorbehalten ist. Während Paedyn versucht, ihre Tarnung aufrechtzuerhalten, riskiert sie auch, ihr Herz an genau den Mann zu verlieren, der sie vernichten soll.

Details zum Buch
Titel: Powerless
Format: Taschenbuch
Band 1 von 3
Autor: Lauren Roberts
Verlag: Penhaligon
ISBN: 978-3-7645-3318-2
Seitenzahl: 656
Erstveröffentlichung: 14.08.2024
Preis: 18,00 €
Bezugsquelle:
Meine Meinung zu »Powerless« Band 1
Die Rezension wird euch diesmal von einem Kooperationspartner geliefert! Ich durfte mir bei Bookbot einige Bücher kostenlos aussuchen, um sie für euch zu rezensieren. Weiter unten erfahrt ihr mehr über Bookbot. Wie immer teile ich dennoch meine ehrliche Meinung mit euch.
Ein Wiedersehen mit dem Immergleichen – und genau deshalb besonders
Zugegeben, ich war hin- und hergerissen. Powerless ist eines dieser Bücher, das ständig irgendwo aufploppt. Und genau das hat mich skeptisch gemacht. Noch so ein Hype-Buch. Erwartet habe ich eine langweilige Nacherzählung von Tribute von Panem, einer Geschichte, die wir alle mittlerweile schon x-mal gelesen und gesehen haben. Verbotene Liebe, tödliche Spiele, ein Mädchen, dass unverschuldet in diese Situation kommt und sich irgendwie durchschlägt.
Und ja, der Plot ist nicht neu. Hat man schon gelesen. Mehrfach. Aber hier geht’s gar nicht um die Geschichte an sich. Powerless lebt nicht vom Setting. Es lebt von seinen Charakteren.
Und wie es das tut!
Die Chemie zwischen den Figuren ist so feinfühlig, so intensiv, so schön, dass ich beim Lesen regelrecht durch die Seiten geflogen bin. Für die Charaktere allein lohnt sich das lesen, das mitfiebern, das mitleiden.
Paedyn, die Protagonistin, ist eine dieser Figuren, die man nicht einfach nur begleitet, sondern wirklich fühlt. Sie ist stark, verletzlich, klug – und dabei wahnsinnig nahbar. Echt. Die Beziehung zwischen ihr und wirklich jedem einzelnen im Buch erwähnten Charakter wird so gut beschrieben, das man das Gefühl bekommt, selber zu fühlen was Paedyn empfindet. Die Interaktionen zwischen den Personen sind voller unausgesprochener Emotionen – und doch total greifbar. Irgendwie authentisch. Der Schreibstil macht es einem aber auch unglaublich leicht sich in dem Buch zu verlieren. Es ist leicht zu lesen, etwas, dass man wirklich mal eben wegsnacken kann. Diese emotionale aufgeladene Dynamik macht es packend und spannend, auch wenn es definitiv nicht neu ist. Es gibt nur wenige Überraschungen, das meiste konnte man definitiv vorher bereits erahnen – aber genau das macht das Buch in meinen Augen so gut. Es ist irgendwie so, als würdest du deine Lieblingsserie zum 10x rewatchen. Du schaust sie nicht, weil du etwas neues erwartest oder auf Überraschungen hoffst, sondern, weil es sich anfühlt wie Heimkommen.
Die schönsten Zitate aus Powerless – das Spiel
Aber die Sterne sind ein viel schönerer Anblick als eine Zimmerdecke.
Menschen werden nicht stark geboren; sie werden stark gemacht.
Vielleicht braucht man keine Macht, um mächtig zu sein.
Bookbot: Gebrauchte Bücher kaufen
Das Buch habe ich (im Rahmen einer Koop. kostenlos) auf Bookbot.de ergattern können. Bookbot ist eine Plattform, auf der man gebrauchte Bücher kaufen kann und zwar zu einem sehr fairen Preis. Die Website ist super intuitiv zu bedienen und ich mag besonders gern, das die Produktfotos alle das echte Buch zeigen, welches man auch kauft. Entgegen Medimops und Rebuy kauft man hier nämlich nicht die Katze im Sack. Beim stöbern bin ich außerdem auf einige Sondereditionen und Exemplare mit Farbschnitt gestoßen, die sonst bereits ausverkauft und über Bookbot ebenfalls zu einem guten Preis zu haben sind. Mein Sammlerherz freut sich. Der Bestellprozess und die Lieferung liefen absolut reibungslos. Der Zustand von den Büchern, die ich erhalten habe, ist absolut neuwertig, ohne Leserillen oder Eselsohren. Für mich ist es seitdem die erste Anlaufstelle für gebrauchte Bücher.




