Das Gesetz der Zeit: Die Revolution – Genevieve A. Königsberg

Sophia wollte einfach nur auf ein Date gehen – und plötzlich findet sie sich in der Zukunft, mitten in einer Rebellion wieder und versucht mit ihrem damaligen Schwarm die Regierung zu stürzen.

„Das Gesetz der Zeit – die Revolution“ ist der zweite und letzte Band einer spannenden Dystopie rund um Zeitreisen, Irrlichter, skrupellose Regierungen und einer leichten Liebesstory. Der erste Teil gehörte für mich 2024 zu meinen zwei Jahreshighlights, daher war ich umso gespannter auf den Nachfolger.

Aber aufgepasst: man muss den ersten Band unbedingt gelesen haben, bevor man mit dem zweiten startet, da die Bände wirklich nahtlos ineinander übergehen. Ich würde sogar empfehlen, sie direkt hintereinander zu lesen.

Darum geht es in „Das Gesetz der Zeit“ Band 2

Während Sophia, Mark und die anderen Irrlichter noch immer versuchen die Zeitmaschine zu finden, um Sophia in ihre eigene Zeitlinie zurück schicken zu können, ändert sich die Stimmung in der Bevölkerung. Die Rebellion schien fast aussichtslos und nun gehen die Menschen auf die Straße und lehnen sich gegen die Regierung auf – in Marks Namen!

Perfektes Timing oder perfider Plan?

Das sagt der Klappentext: 30 Jahre in die Zukunft transportiert findet sich Sophia langsam unter den »Irrlichtern« zurecht. Mit dem Rebellionsanführer und gleichermaßen besten Freund Mark versucht sie einen Weg zurück in die Vergangenheit zu finden. Doch die Suche nach der Zeitmaschine gestaltet sich schwieriger als gedacht, da die Bevölkerung anfängt in Marks Namen gegen die Regierung aufzubegehren und Sophia diese Welt und diesen Mark lieben lernt. Wird Sophia es zurück in ihre Zeit schaffen, um all das zu verhindern? Und was wird mit ihr und Mark? (Quelle: XOXO-Verlag)

Details zum Buch

Titel: Das Gesetz der Zeit – die Revolution
Format: Taschenbuch
Band 2 von 2
Autor: Genevieve A. Königsberg
Verlag: XOXO-Verlag
ISBN: 978-3-96752-219-8
Seitenzahl: 494
Erstveröffentlichung: 27.03.2025
Preis: 16,90 €
Bezugsquelle:


Meine Meinung zu »Das Gesetz der Zeit: Die Revolution«

Es geht so fesselnd weiter, wie es begonnen hat.

Wer meine Rezension zu “Der Funke” gelesen hat, weiß, dass mich der erste Band wirklich ab der ersten Seite in den Bann gezogen hat. Tatsächlich, war es sogar einer meiner zwei Jahreshighlights 2024.

Und dann hat es auch noch mit einem massiven Cliffhanger geendet – ihr könnt euch also vorstellen, wie freudig ich auf den zweiten Teil gewartet habe.

Nun durfte ich ihn endlich lesen! Kleiner Disclaimer an dieser Stelle: Auch dieses Mal wurde mir das Buch wieder als kostenloses Rezi-Exemplar von der Autorin zur Verfügung gestellt.

Die Handlung startet unmittelbar dort, wo wir Sophia zuletzt verlassen haben. Kein Review passieren lassen, kein Zeit verlieren. Es geht direkt los.

Das mochte ich sehr und dennoch brauchte ich ein paar Seiten, um wieder rein zu kommen. Aber dann, war ich wirklich drin.

Was mich bereits an dem ersten Band so gefesselt hat, war der Schreibstil. Ich konnte mir wirklich alles haargenau vorstellen. Wie in einem Film. Und genau das, hatte ich auch beim zweiten Band wieder. Mit Sophia und den anderen die Welt zu retten, hat sich angefühlt, wieder auf alte Freunde zu treffen, die man lange nicht gesehen hat. Ich habe beim lesen das Gefühl, als wäre ich auch ein Irrlicht – ein echter Teil der Geschichte. Mittendrin statt nur dabei quasi.

Ich liebe es, wenn ein Buch mir diese Art von Leseerlebnis bieten kann und daher habe ich auch “Das Gesetz der Zeit: Die Rebellion” wieder sehr genossen.

Irgendwann in der Mitte des Buches ist mir dann etwas aufgefallen, und ich konnte es nicht mehr ungesehen machen: Wort-Dopplungen. Die gibt es in diesem Band wirklich reichlich. Ganz besonders ist mir eine Szene in Erinnerung geblieben, in der Sophia sich mit Kisten beschäftigt. Gefühlt habe ich auf diesen 3-4 Seiten über 100x das Wort Kiste oder Karton gelesen. Und ab dieser Stelle, ist es mir wirklich jedes Mal aufgefallen und hat mich jedes Mal aufs neue aus meinem Lesefluss gerissen. In meiner Erinnerung, gibt es das beim ersten Band so nicht – da hat es sich insgesamt deutlich runder gelesen.

Zumindest was den Lesefluß angeht, denn den Inhalt fand ich in diesem Band tatsächlich ziemlich rund.

Nahezu alle Fragen, die sich im ersten Band ergeben haben, wurden aufgeklärt. Die Story und der Plot konnten extrem lange spannend und unvorhersehbar gehalten werden. Und während mir im ersten Band die Gesellschaftskritik, die eine Dystopie normalerweiße auszeichnet, ein wenig zu kurz kam, wurde im zweiten Band tatsächlich mehr auf gesellschaftliche Strukturen eingegangen und kritische Fragen gestellt. Das mag ich. Ich mag auch wie die Geschichte weiter- und ausgeht. Ich mag, dass ich so sehr mitfiebern und leiden konnte.

Ich mag sogar das Ende, obwohl ich es gleichzeitig auch nicht mag. Denn irgendwie hat die Geschichte zwei davon.

Okay, Okay. Lasst es mich erklären: Das Buch endet absolut schlüssig und auch so, dass die Geschichte wirklich beendet ist. Kein Cliffhanger. Keine offenen Fragen. Nur Tatsachen. Aber es bleibt dennoch ein Schlupfloch. Etwas, woraus sich ein Spinn off entwickeln könnte, wenn die Autorin es wollen würde. Etwas, womit die Geschichte weitergehen könnte – aber eben absolut nicht müsste. Das Buch ist zu Ende. Die Geschichte ist zu Ende. Und gleichzeitig frage ich mich, ob sie es wirklich ist.

Die schönsten Zitate von »Das Gesetz der Zeit: Die Revolution«

 

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