Suchst du eine detaillierte Zusammenfassung von dem fünten ACOTAR-Band auf Deutsch? Dann bist du hier fündig geworden. In diesem Artikel findest du eine umfassende Inhaltsangabe. Weiter unten findest du außerdem die Zusammenfassungen der anderen Reich der sieben Höfe-Bände.
Achtung: Dieser Artikel enthält Spoiler!
Ausführlicher Inhalt von Das Reich der sieben Höfe Band 5: „Silbernes Feuer“
Das neue Haus von Feyre und Rhysand ist endlich fertigstellt und die Umzugsvorbereitungen laufen. Elain wohnt weiterhin im Stadthaus, auch Nesta wurde dort ein Zimmer angeboten, doch diese lebt lieber weiterhin in der heruntergekommenen Wohnung in den Slums. Dort versucht sie ihre Gefühle weiterhin mit Sex, Alkohol und Partys zu unterdrücken. Obwohl Nesta bereits mehrere Job-Angebote von Rhysand bekommen hat, lehnt sie alle ab. Sie weiß, das er sie eigentlich nicht leiden kann und nur aus Mitleid und Schuldgefühlen Feyre gegenüber helfen will. Das kann sie nicht gebrauchen.
Da Feyre ihre älteste Schwester schon seit Wochen nicht mehr gesehen hat, bittet sie Cassian Nesta zu holen. Als Nesta ihm die Tür öffnet sieht sie völlig verwahrlost und fertig aus, auch ihr One-Night-Stand von letzter Nacht liegt noch in ihrem Bett. Cassian wartet, bis sie sich fertig gemacht hat und bringt sie ins neue Anwesen. Dort angekommen, sieht sie, dass die Renovierung so gut wie abgeschlossen ist. Die Wände sind mit Feyres Gemälden bedeckt. Es hängen Bilder von all ihren Freunden und ihrer Familie, aber keines von Nesta. Das verletzt sie mehr, als sie zugeben möchte, aber sie sagt dazu nichts.
Feyre ist ohnehin bereits wütend, weil Nesta durch ihr Verhalten mittlerweile einen extrem Hohen Schuldenberg angehäuft hat, und sie sich als schämt, die Alkoholexesse – als High Lady – von Steuergeldern zahlen zu müssen. Sie dreht Nesta den Geldhahn zu und zwingt sie ins Haus der Winde zu ziehen und dort täglich mit Cassian trainieren zu gehen, um so ihre innere Wut abzutrainieren. Die beiden streiten, doch am Ende bleibt Nesta nichts anderes übrig als Einzuwilligen. Feyre lässt außerdem Nestas gesamtes Wohnhaus abreißen und zu einem Obdachlosenheim umbauen.
Da Cassian noch immer in Windhaven die Illyrischen Frauen trainiert und versucht einen Aufstand zu verhindern, muss Nesta ihn für das Training dort hin begleiten. Sie weigert jedoch dies zu tun und geht sogar in einen Hungerstreik, um ihre Position zu verdeutlichen. Die beiden streiten sich. Er sagt, sie sei nicht die Einzige, die das durchgemacht und Angehörige verloren habe. Sie fliegt letztlich mit nach Windhaven, nimmt aber nicht am Training teil. Nachmittags soll sie in der Bibliothek im Haus der Winde aushelfen. Damit sie pünktlich kommt holt Mor sie aber. Mor ist ebenfalls nicht gut auf Nesta zu sprechen. abzuholen, spricht mit Nesta und sagt ihr, sie habe sie nur in den Menschenlanden absetzen wollen. Sie sagt, sie kenne Leute wie Nesta und dass diese den Vertrauensvorschuss, den ihr gutherzige Menschen wie Cassian entgegenbringen, nicht verdiene.
In ihrer ersten Schicht in der Bibliothek lässt Clotho Nesta fünf Stunden lang Bücher einräumen. Sie bittet das verzauberte Haus um Wein, doch es verweigert ihn ihr. Daraufhin beschließt sie, dass sie es schaffen wird die 10.000 Stufen hinabzusteigen und das Haus zu verlassen.
In der Zwichenzeit werden in Velaris Gerüchte laut, dass die sterblichen Königinnen einen geheimen Plan verfolgen und es erneut einen Krieg geben könnte. Rhys bittet Azriel dem auf den Grund zu gehen. Cassian soll derweil im Land der Menschen Vassa, Jurian und Lucien besuchen und mit ihnen sprechen, da sie vielleicht auch etwas über die Königinnen wissen könnten. Auch Eris ist dort, da einige seiner Soldaten vor ein paar Tagen in der Nähe auf Patrouille verschwunden sind. Seine Hunde fanden keine Spur von ihnen, aber sie nahmen am Ort ihrer Entführung einen seltsamen Geruch wahr – er schien menschlich, aber doch merkwürdig.
Vassa vermutet, dass die durch den Kessel gealterte und unsterbliche Königin Briallyn mit Koschei zusammenarbeitet. Koschei ist der Bruder vom Knochenschnitzer und der Weberin und gleichzeitig ein unsterblicher Zauberer. Eris bekräftigt diese These. Sei Vater Beron, hat seine Streitkräfte Briallyn und ihrem Krieg bereits vor einem Monat zugesagt. Damals schickte Eris einige seiner Soldaten mit zu diesem treffen. Dieselben, die nun vermisst werden. Er sagt, als sie zurückkamen, seien sie verändert gewesen, hätten seltsam und distanziert gewirkt. Cassian ist verärgert, denn ihm wird klar, dass er sich mit Eris verbünden muss. Er fliegt zurück, um Rhys bericht zu erstatten.
Nesta möchte etwas trinken gehen, also macht sie sich auf den Weg die Treppe hinunter, schafft es aber nur bis Stufe 111, bevor sie umdreht und wieder hinaufgeht. Cassian erwischt sie dabei und macht sich vor Azriel lustig über sie. Nesta sagt Azriel, dass sie lieber mit ihm als mit Cassian trainieren würde, doch Azriel wird abkommandiert, um Briallyn auszuspionieren. Am nächsten Morgen fliegen Cassian und Nesta wieder nach Windhaven. Dort weigert sie sich weiterhin am Training teilzunehmen und beschließt stattdessen, ins Dorf zu gehen und ein paar Läden zu besuchen.
Sie geht in ein Klamottengeschäft, um sich wärmeres Leder zu kaufen, da sie friert. Dort trifft sie auf die Besitzerin Emerie, die verkrüppelte Flügel hat. Die beiden Frauen kommen ins Gespräch und Emerie erzählt Nesta, dass ihr die Flügel von ihrem Vater gegen ihren Willen gesetuzt wurden. Emerie bietet Nesta an ihr Trainingsleder auszupolstern, damit es wärmer hält doch Nesta wird klar, dass sie es sich gar nicht leisten kann, da sie kein Geld mehr von Feyre bekommt. Nesta kehrt am Mittag zum Hof der Nacht zurück und geht wieder in die Bibliothek, wo sie weiterhin Bücher einräumt. Dort wird sie von Gwyneth Berdara entdeckt, die sie bittet einige Bücher einzuräumen. Nesta wir wütend und erklärt ihr, dass sie keine Befehle von anderen animmt. Schließlich willigt sie aber doch ein, die Bücher ins Regal zu stellen.
Als Cassian sie später abholen will, findet er Nesta beim Kuchenessen. Sie sagt, das Haus habe ihn ihr gebracht. Er fragt sie, ob sie etwas getan habe, damit das Haus ihr Essen bringe, was sie verneint. In der Nacht hat Nesta einen Albtraum und beschließt, erneut zu versuchen, die Treppe hinunterzugehen, um trinken zu gehen. Sie verfehlt eine Stufe und stürzt die Treppe hinunter, kann sich jedoch festhalten, bevor sie die gesamten 10.000 Stufen runterrollt. Sie bemerkt, dass sie ihre Kräfte eingesetzt haben muss, denn dort wo sie sich festgehalten hat, hinterlässt sie ihren Handabdruck im Stein. Am nächsten Morgen bittet Cassian sie erneut mit zu trainieren, aber sie lehnt weiterhin ab. Gleichzeitig freundet sich Nesta mit dem verzauberten Haus an.
Wenn Nesta allein ist, denkt sie viel über ihren Vater nach. Sie kann ihm nicht verzeihen, dass er bereit war so viel für Fremde zu tun, dafür extra gestorben ist, aber nicht dazu bereit war, für seine eigenen Kinder da zu sein, als sie jünger waren und die Unterstützung von ihrem Vater gebraucht hätten. Nesta und Cassian streiten sich an diesem Tag erneut vor Azriel, weil sie nicht trainiert hat. Nesta gibt ihnen zu verstehen das sie niemals in Windhaven trainieren wird, auch wenn Rhysand, den sie hasst, es ihr befohlen hat. Cassian kontert, dass Rhys sie auch hasst, dass sie jeder hasst und dass er mit ihr abgeschlossen hat. Danach grübelt er anschließend so sehr über den Streit, das sogar Rhys es über die mentale Verbindung mitbekommt und Feyre zu ihm schickt.
Sie fragt ihn, ob Nesta gesagt habe, warum sie nicht trainieren will. Er meint, es läge daran, dass sie ihn hasse, aber Feyre widerspricht ihm. Die beiden sprechen darüber, das die Beziehung zwischen Feyre und Nesta auch schon immer Kühl gewesen sei. Nesta war immer das Lieblingskind ihrer Mutter gewesen und das habe die Beziehung der Schwestern gespaltet.
Cas nimmt Nestas Einwand, nicht in Windhaven trainieren zu wollen beim Wort und bringt sie am nächsten Morgen in den Trainingsbereich im Haus der Winde. Dort machen sie einen Deal: Nesta trainiert für die nächsten paar Wochen jeden Tag eine Stunde mit ihm, dann schuldet er ihr einen Gefallen ihrer Wahl. An diesem Tag üben sie 2 Stunden lange verschiedene Atem- und Balance-Techniken. Nesta fragt ihn nach Emrie und warum sie Frauen in den illyrischen Lagern die Flügel stuzen. Er erklärt, dass es eine Möglichkeit für sie ist, die Frauen zu kontrollieren. Es ist zwar illegal das zu tun, aber die Illyrer sind sehr Traditionsbewusst und es ist schwer, das Verbot tatsächlich durchzusetzen. Die beiden vertragen sich und Nesta gibt zu, dass sie Cas nie gehasst hat.
Nesta arbeitet am Nachmittag wieder in der Bibliothek und trifft dort auf Gywn, die grade ein Buch sucht. Gyn arbeitet als Novizin für die sehr anspruchsvolle Priesterin Merrill, die in der Bibliothek studiert und hat ihr versehentlich den falschen Band eines Buches ins Büro gelegt. Sie möchte den Fehler beheben, bevor Merrill das falsche Bucht entdeckt. Die beiden kommen ins Gespräch und Nesta erfährt, dass Gwyn, in der Bibliothek lebt und sie seit ihrer Ankunft nicht mehr verlassen hat. Sie ist noch nicht bereit, wieder nach draußen zu gehen und ist unsicher, ob sie es jemals sein wird. Als Gwyn wieder geht um weiter zu suchen, bittet Nesta das Haus, das Buch für sie zu finden.
Als sie das Buch in den Händen hält, macht sich Nesta auf den Weg zu Merrills Büro und trifft dort erneut auf Gwyn. Diese singt grade gedankenverloren und für Nesta scheint es so, als würde Gwyn leuchten, wenn sie singt. Die beiden reden über Merrills Recherchen, die viele unterschiedliche Themengebiete umfasst. Anscheinend glaubt die Priesterin, dass es 26 Welten gibt, wobei eine davon sogar die Zeit selbst sein soll. Aktuell versucht Merrill jedoch die umfangreiche Geschichte der Walküren zu Papier zu bringen. Der Krieg vor 500 Jahren hat die meisten von ihnen ausgelöscht oder sie sind anderweitig gestorben, sodass es heutzutage keine Walküren mehr gibt. Aber damals waren sie ein Clan von weiblichen Kriegern.
Die nächsten Wochen trainiert Cassian immer wieder mit Nesta und die beiden lernen sich etwas besser kennen. Nesta erzählt, dass sie als Kind gerne getanzt hat und möchte von Cassian mehr über die Priesterinnen von Sangravah wissen (dort kommt Gwyn ursprünglich her). Er erzählt ihr, dass Hybern auf der Suche nach dem Kessel in Sangravah einmarschiert ist und die meisten Priesterinnen brutal getötet hat. Die wenigen überlebenden wurden vergewaltigt. Azriel hat es im alleingang geschafft, die feindlichen Krieger zu töten und die verbleibenden Priesterinnen in Sicherheit zu bringen. Gwyn war eine von Ihnen und lebt seitdem in der Bibliothek.
Später treffen Cassian und Rhys sich auf dem Hof des Frühlings mit Eris. Eris ist der Meinung, dass sie jetzt die sterblichen Königinnen töten sollten. Er ist sich sicher, dass sein Vater mit ihnen zusammenarbeitet, um seine Grenzen zu erweitern und das er es insbesondere auf den Frühlings-Hof abgesehen hat. Es gehen Gerüchte umher, nach denen Tamlin nur noch in seiner Tierform herumläuft und sein Hof völlig schutzlos und leergefegt ist. Cassian möchte nicht eingreifen, da er einen erneuten Krieg vermeiden will. Sie fragen Eris, warum er seinen Vater hintergehen will, um selbst High Lord zu werden. Er antwortet kryptisch, dass es der selbe Grund ist, aus dem er Morrigan unberührt an der Grenze zurückgelassen hat. Er deutet außerdem an, dass er sie nicht zum Sterben zurückgelassen hat und Mor den wahren Grund kennt.
Am Nachmittag ist Nesta so tief in der Bibliothek wie noch nie. Sie hat das Gefühl, als würde die Dunkelheit sie beobachten und nach ihr rufen. Gywn bestätigt das Gefühl und zeigt ihr einen Schutzstein, der sie von dem Bösen innerhalb der Bibliothek schützt. Normalerweiße werden die steine als Kopfschmuck getragen, doch Gwyn hat das Gefühl das nicht verdient zu haben und trägt ihn versteckt. Die beiden gehen wieder auf eine höhere Etage und reden über den Krieg und darüber das der Kessel Nesta und Elain ungewollt in Fae verwandelt hat.
Am Nachmittag erzählt auch Cassian ihr mehr von seiner Kindheit. Da seine Mutter unverheiratet war, musste sie ihn alleine in einem Zelt zur Welt bringen. Er wurde ihr weggenommen, als er drei Jahre alt war und seine Mutter wurde in ein Arbeitslager gebracht, wo sie gestorben ist. Cassian fragt sie, wie die Arbeit in der Bibliothek läuft, und sie erwähnt die Sache, die sie im Dunkeln auf der siebten Ebene gefühlt hat. Er erzählt ihr von den alten Wesen, die es damals gab und Nesta unter dem Namen „alte Götter“ kennt, er erzählt außerdem das einige dieser Kreaturen im Gefängnis am Hof der Nacht inhaftiert sind.
Als Cas 300 Jahre alt war, kroch einer der ersten Götter aus den Wurzeln eines Berges. Cassian sagt, als er 300 war, erschien einer der Ersten Götter, der aus den Wurzeln eines Berges kroch. Sein Name war Lanthys und er konnte sich in Wind verwandeln und dir die Luft aus den Lungen reißen oder dich in Regen verwandeln und dich auf dem Trockenen ertränken. Er erzeugte eine eigene Rasse von Fae – die Bogge, die es noch heute gibt. Sie konnten Lanthys in einem Spiegel einschließen, der nun im Gefängnis steht.
Cassian fragt außerdem nach Nestas Fae-Kräften, doch sie bestreitet welche zu haben. Da er weiß das sie lügt provoziert er sie. Die beiden streiten wieder. Er erzählt ihr, dass er die Kraft in ihrem Blick schon gesehen hat, als sie noch ein Mensch war. Ihre Kraft leuchtet in ihren Augen wie geschmolzenes Silber. Abends kann Nesta nicht schlafen, weil sie über Cassian und seine Worte nachdenkt. Auch Cassian schläft diese Nacht nicht.
Beim nächsten Training fragt Nesta, ob es stimmt, dass es keine weiblichen Einheiten in den illyrischen Armeen gibt. Cassian erzählt ihr, dass sie bereits versucht haben, Frauen in die Armee zu inkludieren, diese jedoch nicht als Kriegerinnen anerkannt und ausgeschlossen wurden, da sie den Blutritus nicht abschließen mussten.
Wenn ein Illyrianer alt genug ist und in seine volle Macht kommt, muss. erden Blutritus durchlaufen, um sich als Krieger zu beweisen. Normalerweise nehmen jedes Jahr drei oder vier Krieger aus jedem Clan teil. Sie werden unter Drogen gesetzt und in den illyrischen Berge ausgesetzt, um dort allein und ohne Equipment den heiligen Berg Ramiel zu besteigen. Teilnehmer dürfen nicht gehen, ehe sie das Ziel erreicht haben, auch dürfen aussenstehende nicht eingreifen, da sonst beide getötet werden. Wenn jemand den Stein auf dem Gipfel des Berges berührt, dann gewinnt er. Je nachdem, wo die anderen Personen sich zu dem Zeitpunkt befinden, werden sie in unterschiedliche Kategorien eingeteilt, die ihren Rang und Status als Krieger bezeichnen. Es gibt die, die es nicht auf den Berg schaffen aber immerhin überleben, diejenigen, die es auf den Berg aber nicht zur Spitze schaffen und einem kleinen Haufen, die tatsächlich den Gipfel erreicht haben. In den letzt 500 Jahren haben nur ein Dutzend Krieger überhaupt den Berg erreicht. Er, Rhys und Azriel haben gemeinsam den Gipfel erreicht und den Stein berührt.
Nesta bittet Cassian und Clotho auch die Priesterinnen zu trainieren, wenn diese Lust darauf haben mitzumachen. Beide willigen ein, jedoch meldet sich in den nächsten Tagen niemand für das Training an.
Abends kommt Elain vorbei, um zu schauen, wie es Nesta geht. Die beiden streiten sich. Nesta gibt Elain die Schuld am Tod ihres Vaters und hat gleichzeitigt das Gefühl, dass alle sie verstoßen und sie Elain niemals so behandelt hätten. Als Elain weinend das Haus verlässt bekommt Cassian den Streit mit und spricht Nesta darauf an. Auch die beiden streiten sich wieder. Irgendwann beschließt Cassian ein Feuer im Kamin anzuzünden. Nesta zuckt bei jedem knacken der Holzscheite zusammen und Cassian wird das erste mal wirklich bewusst, das Nesta tief traumatisiert sein könnte. Sie versucht erneut wütend die Stufen des Hauses hinunterzulaufen.
Nesta schafft es 1.000 Stufen weit zu gehen, bevor sie sich umdreht und wieder nach oben geht. Dort wartet Cassian schon auf sie und versucht erneut mit ihr zu sprechen. Doch Nesta blockt auch dieses Mal ab. Um sie endlich zum Reden zu bewegen öffnet er sich ihr und erzählt ihr davon, wie seine Mutter misshandelt wurde und das er schließlich gemeinsam mit Rhys und Azriel Rache an allen die daran beteiligt waren genommen hat. Er hat sie alle getötet. Er erzählt Nesta, dass er danach zehn Jahre brauchte, um sich dem zu stellen, was er all diesen Menschen angetan hatte aber das er es nicht bereut. Er gibt ihr zu verstehen, das sie zum im ruhig gemein sein kann, wenn sie sich dadurch besser fühlt aber das sie aufhören soll zu denken das sie deshalb eine schlechte Person ist. Er weiß das sie nur trauert und ihre schlechte Laune nicht ihre Persönlichkeit ist. Obwohl die beiden quasi weiter streiten küsst Nesta ihn.
Cassian küsst sie zurück und sie streicht ihn durch seine Hose und er kommt. Nesta, die denkt, dass er es bereut, beschließt, ihn zu verletzen, indem sie kommentiert, dass er peinlich schnell gekommen ist und geht. Azriel kommt am nächsten Tag, um sie zu holen, beide werden in Feyres und Rhys‘ Flusshaus benötigt.
Azriel berichtet, dass er bereits seit einigen Wochen die gealterte Königin Briallyn beobachtet. Sie hat sich mit Koschei zusammengetan, um den Kessel zu reparieren, damit sie ihre Jugend zurück bekommt.
In der Vergangenheit hat der Kessel eigene Gegenstände hergestellt, in denen ein Funken seiner Macht steckt. Sie gingen vor Jahren verloren, doch wenn alle Gegenstände gefunden werden, kann man mit ihnen die darin befindliche Macht wieder dem Kessel zuführen und ihn dadurch reparieren. Legenden behaupten, dass es vier von ihnen geben soll. Heute sind jedoch nur noch drei Bekannt: Die Maske (die Tote wieder auferstehen lassen kann, Die Harfe (mit der man zwischen Türen und Welten reisen kann) und die Krone (mit der man egal wen mental beeinflussen kann).
Die Freunde wollen diese Gegenstände finden, bevor Briallyn und Koschei sie entdecken. Dafür wollen sie die Hilfe von Nesta erhalten. Als Nesta verwandelt wurde, hat sie sich ein Stück von dem Kessel genommen. Sie weiß selbst nicht was es war – sie fühlt lediglich, dass es etwas war, von dem er Kessel nicht wollte, dass sie nimmt. Feyre und die anderen glauben, dass Nesta deshalb die anderen Gegenstände benutzen kann: sie alle tragen einen Funken derselben Macht in sich. Elain bittet daraufhin an, ihre Macht zu nutzen, um die Gegenstände aufzuspüren. Aber Nesta wird wütend und verbitet es ihr, da das letzte Mal, als sie versuchten, so etwas zu tun, der Kessel Elain entführt hat. Die beiden streiten erneut, da Elain das Gefühl hat das Nesta nur an sich selbst denkt und Elains Trauma als Ausrede vorschiebt. Sie geht.
Nesta bittet Feyre, stattdessen nach den Gegenständen zu suchen aber Feyre hält es für zu gefährlich sich selbst auf die Suche zu gehen, da sie schwanger ist. Also stimmt Nesta letztlich doch zu.
Zurück im Haus der Winde geht Cassian in Nestas Zimmer, um den Gefallen von neulich „zurückzuzahlen“. Nesta wirft ihm vor, er habe die Nacht als Fehler betrachtet, weil sie es in seinen Augen gesehen habe. Er widerspricht insofern, als das der Fehler war, dass er sich nicht revanchieren konnte. Sie einigen sich darauf nur Sex zu haben und das sie weder ein Paar werden, sich das ganze noch anders auf ihr Training auswirken darf. Er gibt ihr Oralsex und erklärt danach das die beiden nun quitt sind.
Azriel merkt am nächsten Tag sofort, was zwischen den beiden läuft. Später in der Bibliothek erzählt Nesta Gwyn von den Gegenständen und ihrer neuen Mission. Gwyn will nach Informationen suchen, lehnt das mitmachen beim Training aber weiterhin ab. Beim abendlichen Treppensteigen kommt Nesta schließlich die Idee, wie sie die Priesterinnen fürs Training gewinnen kann. Am nächsten Tag trainiert sie in der Bibliothek und hört auch nicht auf, obwohl Clotho sie mehrfach darum gebeten hat. Die Priesterin ruft Cassian um Hilfe. Er geht zu ihr und sieht, wie sie das, was er ihr beigebracht hat, durcheinander bringt. Er korrigiert sie vor Ort und merkt dabei, dass einige Priesterinnen zuschauen. Das war genau Nestas Plan. Sie wollte das die Priesterinnen sehen wie ein Training abläuft und so die Angst davor verlieren. Cassian hinterlässt ein Buch, das sie lesen kann, The Dance of Battle.
Gwyn ist dann die erste Person, die sich für das Training anmeldet. Sie sagt, dass sie sich angemeldet hat, damit sie sich nie wieder machtlos fühlt. Am ersten Tag ihres Trainings ist sie sie zum ersten Mal wieder draußen, seit sie in die Bibliothek gekommen ist. Nach dem Training geht Nesta mit Cassion wieder nach Windhaven. Dort besucht sie Emerie in ihrem Laden und bekommt mit, wie sie sich grade mit ihrem Cousin streitet. Er ist die einzige Familie die Emerie noch hat und gleichzeitg versucht er immer wieder, ihr den Laden weg zunehmen, weil sie eine Frau ist und in seinen Augen nur Hausfrau und Mutter sein sollte. Nesta bietet Emerie an, mit ihnen zu trainieren, sagt, jemand könnte sie abholen und zum Haus des Windes bringen, aber sie sagt nein.
Währendessen trifft Cassian Eris in den illyrischen Steppen, um heruaszufinden wie viel er und sein Vater über die magischen Gegenstände wissen. Eris sagt, dass sein Vater noch nichts von ihnen weiß und er Rhys & Co helfen wird dieselbigen zu finden. Zurück zu Hause fragt Nesta ihn, warum er so niedergeschlagen ist, obwohl die HIlfe doch gute Nachrichten sind. Cassian mag es nicht, mit Eris zusammenarbeiten zu müssen, da die beiden sich hassen. Nesta will ihn aufheitern und beschließt das ein Blowjob die beste Möglichkeit dafür ist, doch bevor die beiden richtig miteinander schlafen können platzt Azriel rein und Nesta geht.
Als Cassian am nächsten Tag wieder nach Windhaven geht, bittet Nesta ihn ein kleines Paket mit Gewürzen und Tee für Emerie mitzunehmen. Sie mag diese Dinge total gern, hat aber Schwierigkeiten sie in ihrer Heimat zu bekommen und Nesta möchte ihr eine Freude machen. Als Cassian das Paket überreicht, sagt er Emerie das sie Nesta dafür danken könne, indem sie auch zum Training kommt. Obwohl Emrie zunächst absagt, ist sie am nächsten Morgen doch beim Training dabei.
Am folgenden Morgen trainieren die Frauen zu tritt und freunden sich zaghaft an. Rhys kommt später vorbei um Emerie nachhause zu bringen und gibt Nesta dabei über das mentale Band zu verstehen, dass sie nett zu den beiden sein soll. Nesta blafft ihn daraufhin an, dass er aufhören soll immer nur schlecht über sie zu denken.
Nesta versucht abends immer noch, die Treppe hinunterzukommen, schafft es diesmal auf Stufe 3.000, bevor sie aufgibt und umdreht. Währenddessen trifft Cassian die anderen in der Stadtvilla. Sie debattieren darüber, warum Nesta noch nicht angefangen hat nach den Gegenständen zu suchen, und ob nicht doch lieber Elain die Aufgabe übernehmen soll. Azriel möchte Elain beschützen und findet, dass sich nicht der Bösartigkeit dieser Gegenstände ausgesetzt sein sollte, Cassian ist wütend, weil es ihnen egal zu sein scheint, wenn Nesta ihr ausgesetezt ist. ie vereinbaren, Nesta noch eine Woche Zeit zu geben, bevor sie Elain bitten, stattdessen danach zu suchen.
Gwyn erzählt am nächsten Tag Neste ein bisschen mehr über ihr Leben. Ihre Großmutter war eine Flussnymphe die einen High-Fae vom Herbsthof verführte. Ihre Mutter war als Bastard-Kind unterwünscht und wurde nach Sangravah geschickt und aufgezogen. Dort wurde Gwyn und ihre Zwillingsschwester geboren. Sie hat nie herausgefunden, wer ihr Opa ist.
Wieder einen Tag später kommen das erste Mal weitere Priesterinnen zum Training. Nesta freut sich und das Trainning verläuft gut. Cassian gibt ihr zu verstehen, dass sie die Priesterinnen nicht bitten kann, sich ihren Ängsten zu stellen, wenn sie nicht dasselbe tut. Sie eröffnet ihm, dass sie glaubt einfach kein Mut, kein Feuer mehr in sich zu haben. Doch Cassian sagt ihr, er spürt es in ihr und sieht es in ihren Augen.
Sie hat in dieser Nacht einen Albtraum, dass der Kessel kommt, um sie zu finden. Cassian wacht wegen ihrer Schreie auf. Cassian und Azriel rennen in ihr Zimmer und finden sie im Bett, sie ist in silbernes Feuer getaucht und schreid. Rhys erscheint ebenfalls und versucht durch das mentale Band, sie aufzuwecken, kann aber nicht in ihren Kopf kommen, um sie zu beruhigen. Cassian kommt näher zu ihr und ruft ihren Namen, dass scheint sie genug abzulenken, damit Rhys in ihre Gedanken kommt, ihr hilft, sich zu beruhigen und wieder einzuschlafen. Dabei sieht Rhys auch was Nesta träumt. Es waren Erinnerungen. Rhysand konnte spüren und sehen, was Nesta von dem Kessel genommen hat und versteht jetzt besser warum sie so traumatisiert ist, aber auch, was ihre Macht ist: der reine Tod.
Nesta wacht nach dem Albtraum auf und findet Cassian schlafend auf einem Stuhl neben ihrem Bett. Beim Training erzählt sie Gwyn und Emerie von ihrem Albtraum. Später erzählt Rhys Cassian dass das Baby welches in Feyre heranwächst Flügel hat. Da Feyre keine Illyrianerin ist, ist ihr Körper nicht darauf ausgelegt ein Kind mit Flügeln zu gebären – sie könnte dabei sterben. Gleichzeitg kann sie auch nicht einfach Formwandeln, weil es das Kind gefärden könnte. Er erzählt, dass es sehr wahrscheinlich ist, dass Feyre und das Baby wärend der Geburt sterben werden und das keiner Feyre etwas davon erzählen soll, um ihr keine Angst zu machen. Azriel merkt außerdem an, dass sie nicht vorhersehen können wie Tamlin reagiert, wenn er von der Schwangerschaft erfährt. Er schlägt vor Lucien an den Frühlingshof zu bringen, damit er dort die Augen und Ohren offen hält und falls notwendig Tamling beruhigt.
Am abend berichtet Cassian auch Nesta von den Neuigkeiten. Nesta möchte nun versuchen die Gegenstände ausfinding zu machen, also gehen sie zum Flusshaus. Sie hält Cassians Hand während sie versucht, sich zu erden und mit ihrer Magie etwas zu finden. Während sie meditiert, fängt sie an eiskalt zu werden und auch der Raum kühlt merklich ab. Rhysand merkt, dass der Zauber außer Kontrolle zu geraten droht und versucht sie mental zu erreichen aber kommt wieder nicht durch ihr Schild. Als Cassian sie ruft, schaut sie ihn an und ihre Augen leuchten übernatürlich wie geschmolzenes Silber. Obwohl sie ihn anschaut, befindet sie sich noch immer in einer Art Trance und hält den Zauber aufrecht. Er küsste sie und holft sie damit zurück.
Der Zauber zeigt, dass sich die Maske im moor von Oordid befindet. Das Moor war einst eine heilige Ruhestätte für gefallene Krieger, ist inzwischen aber so von Dunkelheit und Bösem durchdrungen, dass ihn niemand mehr betritt. Vor Jahrhunderten hat man sogar verboten, ihn genau zu kartieren, weil er so gefährlich ist. Trotzdem machen sich Nesta, Cassian und Azriel dort auf die Suche nach der Maske. Unterwegs erfährt Nesta, dass dort einst Kelpies hausten: uralte Gestaltwandler, die Menschen ins Wasser lockten und ertränkten, aber seit Jahrhunderten nicht mehr gesehen wurden.
Im dichten Nebel verschwindet Azriel plötzlich. Cassian findet ihn umzingelt von einem Dutzend Soldaten des Herbsthofs. Um Nesta zu schützen fliegt er sie schnell zu einem weit entfernten Baum, auf dessen Ästen er sie absetzt. Sie soll dort warten, während er Azriel hilft. Cas fliegt zurück und kommt grade zurück zum Kampf, als Azriels Flügel schwer verletzt werden. Nesta hält es aus Sorge um Cassian nicht lange in ihrem Versteck aus und macht sich auf den weg zu den anderen.
Sie durch das Moor schwimmen, als sie darin eine Kreatur entdeckt. Aus dem Wasser steigt ein Kelpie: knochenweiß, mit Obsidianhaar, schwarzen Augen und unnatürlich langen Fingern. Nesta ist vor Angst wie gelähmt, und obwohl eine fremde weibliche Stimme in ihrem Kopf ihr zuruft, sie solle fliehen, packt die Kreatur sie und zieht sie unter Wasser. Währenddessen haben Cassian und Azriel die Soldaten des Herbsthofs getötet, bis auf zwei, die seltsam leer und abwesend wirken und zum Verhör mitgenommen werden sollen. Zurück am Baum merkt Cassian, dass Nesta verschwunden ist.
Unter Wasser wehrt Nesta sich mit einem Dolch, doch der Kelpie drückt sie auf den Grund, entwaffnet sie und fällt mit seinen messerscharfen Zähnen über sie her. Da entdeckt sie ein goldenes Leuchten, greift danach und setzt sich die Maske auf. Kurz darauf sehen Cassian und Azriel das goldene Licht unter der Oberfläche: Eine Legion Toter steigt aus dem Moor, gefolgt von Nesta mit der Maske und dem Kopf des Kelpies in der Hand. Als sie die Maske abnimmt, sinken die Toten zu Boden und Nesta bricht bewusstlos zusammen.
Cassian und Azriel bringen die beiden gefangenen Herbstsoldaten zum Hof der Albträume und treffen dort die anderen aus dem Inner Circle. Nesta schläft währenddessen. Amren stellt fest, dass die Soldaten offenbar verzaubert sind. Ihr einziger Antrieb ist, grundlos Schaden anzurichten. Vermutlich handelt es sich um Eris’ verschwundene Soldaten. Helion soll kommen und prüfen, ob er den Bann brechen kann.
Als sie wieder nach oben gehen, ist Nesta wach und sitzt mit der Maske im Zimmer. Amren meint, Nesta habe Glück gehabt, dass sie die Maske wieder abnehmen konnte. Die meisten früheren Träger konnten das nicht und mussten enthauptet werden. Sie überlegen, wie sie die Maske schützen können, damit sie nicht in die Hände von Unbefugten kommt. Nesta bleibt über Nacht im Palast. Cassian bringt ihr Essen. Die beiden einigen sich darauf, miteinander zu schlafen, aber ausdrücklich nur Sex und nicht mehr.
Beim Training merkt Emerie sofort, dass Nesta und Cassian miteinander geschlafen haben. Gwyn erzählt von einer Walküren-Technik, die sie entdeckt hat: dem „Mind-Stilling“. Damit trainierten die Walküren ihren Geist, im Grunde ist es eine Form von Meditation. Gwyn will die entsprechenden Kapitel für Emerie und Nesta abschreiben.
Nesta beschwert sich bei Cassian, dass sie endlich mit Waffen trainieren will. Er erwidert, wenn sie sich bereit für Schwerter fühle, solle sie es ihm beweisen. Sie übt daraufhin mit Holzschwertern und genießt es, weil es ihr das Gefühl gibt, nie wieder schwach sein zu müssen.
Am nächsten Tag schafft sie so viele Stufen auf der Treppe wie nie zuvor. Zum Training erscheinen immer mehr Priesterinnen, sodass Cassian Azriel als Verstärkung mitbringt. Gwyn schaut immer wieder zu Azriel hinüber, denn er war derjenige, der sie damals in Sangravah gefunden hat. Gwyn und Nesta beschließen, an diesem Tag in der Bibliothek die Mind-Stilling-Technik der Walküren auszuprobieren. Nesta stellt fest, dass sie ihr gefällt: Zum ersten Mal kommt sie in ihrer eigenen Haut zur Ruhe.
Cassian nimmt Nesta mit zu einem Schmied in Velaris. Wenn sie lernt, ein Schwert zu führen, soll sie auch sehen, wie eines entsteht. Nesta beobachtet, wie er die Klingen schmiedet, und hilft ihm schließlich. Beim späteren Training will Nesta dann an einer Trainingspuppe mit dem Schwert üben. Nesta schlägt durch die Decken bis ins Holz, und ihre Macht scheint den Stamm von innen heraus verbrannt zu haben: Als Cassian ihn berührt, zerfällt er zu einem Haufen Asche.
Währendessen untersucht Helion, die gefangenen Soldaten und stellt fest, dass sie nicht verzaubert sind, ihre Körper und Handlungen aber trotzdem nicht ihnen selbst gehören. Einen Zauberspruch findet er nicht. Daraufhin erzählen sie ihm von den magischen Gegenständen und ziehen den Schluss, dass Briallyn die Krone an den Soldaten eingesetzt haben muss. Damit fehlt nur noch die Harfe. Helion soll Nesta zeigen, wie sie die Maske sichern kann. Er errichtet Schutzbanne um den Raum und bindet sie an Nestas Blut, sodass niemand hineinkommt, solange Nesta die Banne nicht öffnet. Nesta will den Zauber zum Öffnen aber ausdrücklich nicht kennen: Falls Briallyn sie in die Finger bekommt, soll sie gar nicht wissen können, wie man an die Maske kommt. Helion zeigt den Zauber stattdessen Rhys, der ihn im Notfall an Nesta weitergeben kann.
Nesta liest inzwischen Bücher über Schlachten, Kampfstrategie und Führung. Sie sagt, sie würde gern eine kleine Einheit von Frauen anführen, etwa die Priesterinnen. Am Abend bringt Cassian ihr weitere Texte zum Thema.
Rhys ruft am nächsten Morgen Cassian, Amren und Azriel zu sich. Der Schmied, bei dem Nesta und Cassian waren, hat die drei Waffen vorbeigebracht, an denen Nesta mitgearbeitet hat, und behauptet, sie seien verflucht. Rhys erklärt, dass die High Fae früher elementarer waren und Waffen mit ihrer Macht durchdringen konnten. Sie vermuten, dass Nesta genau das getan hat, obwohl seit über 10.000 Jahren niemand mehr ein magisches Schwert geschmiedet hat. Das letzte war das Großschwert Gwydion. Es erhielt seine Kräfte, weil die Hohepriesterin Oleanna es während der Herstellung in den Kessel tauchte. Amren findet das die Schwerter ebenfalls wie Gegenstände behandelt werden sollten, die der Kessel erschaffen hat. Cassian meint, Nesta könnte noch mehr solcher Waffen schmieden und ihnen ein Arsenal verschaffen, mit dem sich jeder Krieg gewinnen ließe. Amren will Nesta die Sache verschweigen, Azriel und Cassian sind dagegen. Rhys überlässt Feyre die entscheidende Stimme. Amren erzählt, dass Amarantha einst ein Großschwert fand, das sich ihr nicht fügen wollte, und es deshalb ins Meer warf. Das Schwert hieß Narben, und Amren hat von einer Wassernymphe davon erfahren. Sie überlegt, dass Rhys alle Höfe als König regieren könnte, wenn er im Besitz aller Waffen ist. Gleichzeitig glaubt sie daran, dass das plötzlicher Auftauchen dieser magischen Waffen kein Zufall ist.
Ihrer Meinung nach wollte der Kessel, dass diese Waffen geschmiedet und zu Rhys gebracht werden. Rhys will darüber nicht nachdenken und erst recht kein neuer König werden. Amren warnt, dass der Kessel die Chance dann bald jemand anderem bieten wird.
Nesta und Cassian treffen Eris am Frühlingshof und berichten ihm, dass die meisten seiner vermissten Soldaten tot sind und was mit ihnen geschehen ist. Das treffen wir von Tamlin gestört, der in seiner Tiergestalt durch seinen Hof irrt. Nesta wirft ihm vor, dass sie nur wegen ihm in den Kessel geworfen wurde und das er sie in Ruhe lassen soll.
Beim Training erwähnt Cassian, dass er im Krieg an der Seite von Walküren gekämpft hat. Mit ihnen bestritt er fünf Schlachten bis zur Schlacht am Meinir-Pass. Dort starben die meisten von ihnen, um ihn zu retten, obwohl sie wussten, dass es ein Selbstmordkommando war. Auch Cassians Geliebte, die Walküre Tanwyn, kam in dieser Schlacht ums Leben. Cassian bittet Gwyn, ihm alles zu beschaffen, was sie über Kampfstil und Techniken der Walküren findet, damit er sie unterrichten kann. Was er von nun auch tut.
Er fragt Nesta, wie sie ihr neues Schwert nennen würde, doch sie will ihm keinen Namen geben. Es entsteht eine Diskussion in der Nesta wissen will, warum es Cas so wichtig ist, dass sie ein Schwert benennt. Bei dem Gespräch erfährt sie von der Magie in den von ihr geschmiedeten Schwertern und davon, dass die anderen es ihr bewusst verheimlicht haben. Ihre Wut ist so groß, dass sie alle 10.000 Stufen hinunterschafft und nach Velaris geht. Erst will sie in eine Kneipe, entscheidet sich dann aber dafür Feyre zu rede zu stellen. Ein heftiger Streit entsteht, bei dem Nesta ihrer Schwester an den Kopf kanllt, dass das Baby, das sie trägt, sie töten wird. Rhys erzählt Cassian, was Nesta getan hat, und befiehlt ihm, sie aus der Stadt zu schaffen, bevor er sie umbringt.
Cassian bringt Nesta aus der Stadt an einen Ort, an dem sie über Nacht campen. Feyre meldet sich über ihre Kräfte bei ihm und fragt, wie es ihm geht. Sie sagt, Rhys habe überreagiert, und sie sei wütend auf alle, weil sie ihr die Wahrheit verschwiegen haben. Auf Nesta ist sie dagegen nicht böse: Nesta war die Einzige, die es ihr gesagt hat, auch wenn sie es tat, um sie zu verletzen. Feyre bittet Cassian, nach Hause zu kommen. Er will aber ein paar Tage bleiben und mit Nesta wandern gehen. Die Wanderung beginnt. Cassian bemerkt beiläufig, Nesta könnte ohnmächtig werden, wenn sie nicht genug trinkt, vom Berg stürzen und sich jeden Knochen brechen. In diesem Moment sieht er in ihren Augen, dass sie sich so sehr hasst, dass ihr das egal wäre. Vielleicht will sie es sogar.
Sie wandern zwei weitere Tage und sprechen kaum miteinander. Als Nesta ohnmächtig wird, rasten sie über Nacht und gehen am nächsten Tag weiter. Schließlich erreichen sie den See, und Nesta bricht in Tränen aus. Sie erzählt Cassian davon wie sehr sie ihren Vater gehasst hat, während er für sie gestorben ist. Und das sie diese Liebe gar nicht verdient hat. Sie glaubt, dass sie weder das, was sie getan hat, noch sich selbst je wieder in Ordnung bringen kann. Cassian sagt ihr, dass es nicht ihre Schuld war und sie es nicht hätte verhindern können. Nesta gesteht, dass sie kein Feuer mehr erträgt, weil das Knacken sie an das Geräusch erinnert, mit dem das Genick ihres Vaters brach. Cassian versichert ihr, dass sie da durchkommen wird, wenn sie bereit ist zu kämpfen, sich dem Ganzen zu stellen und es anzunehmen.
Die beiden verbringen noch zwei Tage am See, mit Training und Sex, bevor sie zurück kehren.
Nesta, Gwyn und Emrie versuchen in ihren Trainings nun die Abschlussprüfung der Walkyren zu absoliveren, scheitern jedoch. Nesta bittet darum, zum Abendgottesdienst der Priesterinnen gehen zu dürfen, weil es dort Musik gibt und sie Musik vermisst. Gwyn gesteht, dass sie Angst hat, Nesta und Emerie könnten ihre Geschichte erfahren. Sie fürchtet, dass die beiden sie danach mit anderen Augen sehen. Nesta besucht den Gottesdienst der Priesterinnen und lässt sich beim Zuhören des Gesangs in eine Vision treiben.
Sie sieht sich zu einem nebelverhangenen Berg fliegen und in ihn hinein. Dort stößt sie auf ein hohes, geschnitztes Tor, geht hindurch und folgt einem dunklen Pfad. Sie sinkt immer tiefer, bis sie in einer Höhle aus schwarzem Stein mit eingravierten Symbolen landet. Auf dem Boden liegt die goldene Harfe.
Nesta begreift, dass das keine Vision war, sondern sie unbewusst ihre Magie zum Wahrsene eingesetzt hat und so den Ort der Harfe gefunden hat. Die Harfe spricht zu ihr und fordert sie auf, auf ihr zu spielen und ihre Stimme mit ihr zu verbinden. Dann werde sie Türen und Wege öffnen, durch die sie gemeinsam Raum und Äonen durchqueren könnten.
Cassian berichtet Rhys, dass Nesta die Harfe unter dem Gefängnis vermutet. Rhys gibt ihm das Großschwert, das Nesta geschmiedet hat, und trägt ihm auf, es mitzunehmen. Er will wissen, was passiert, wenn Nesta es benutzt. Cassian und Nesta gehen mit dem Schwert ins Gefängnis. Nesta führt ihn zu der verborgenen Kammer aus ihrer Vision. Die Kammer ist durch Schutzbanne gesichert, die allerdings nur Cassian aufhalten, Nesta nicht.
Als Nesta die Harfe berührt, hat sie eine Vision: Briallyn sitzt mit der Krone auf ihrem Thron und beginnt, mit ihr zu sprechen. Die Königin weiß, dass Nesta die Harfe hat und dass sie mit Emerie und Gwyn befreundet ist. Sie nennt Nesta eine Närrin, weil sie die Harfe in der Hand hält: Dadurch beantwortet sie Briallyn alle Fragen, und die weiß jetzt genau, wo Nesta ist. Weil Nesta die Harfe berührt hat, während Briallyn die Krone trug, hat sie eine Tür zwischen sich und Briallyns Geist geöffnet.
Nesta kann die Harfe nicht loslassen. Die Harfe fragt sie, ob sie ihr eine Tür öffnen soll, und Nesta sagt ja. Sie bittet die Harfe, die Schutzbanne zu öffnen. Die Harfe willigt ein. Sie will aus dem Gefängnis gehen und spricht auf dem Weg mit Cassian darüber was sie erlebt hat und gibt ihrem Schwert den Namen Ataraxia, als Cas plötzlich bemerkt das die Tür zur Zelle von Lanthys offen steh (einem sehr gefärhlichen alten Gott).
Lanthys spricht Cassian an und nennt ihn den Herrn der Bastarde. Nesta begreift, dass die Harfe seine Zellentür geöffnet hat. Lanthys redet eine Weile, kommentiert ihren Geruch und setzt an, was er allein am Duft der beiden erkennen könne. Bevor er den Satz beenden kann, greift Cassian ihn an. Er schreit Nesta an, dass sie fliehen soll. Sie rennt los, ändert aber ihre Meinung, als sie von Briallyn geschickte Herbstsoldaten auf sich zustürmen sieht. Sie zupft die Harfe und lässt sich von ihr zu Cassian bringen, der gerade gegen Lanthys verliert.
Nesta zieht ihr Schwert und schlägt nach Lanthys. Die Klinge beginnt zu leuchten, und Lanthys verwandelt sich von Nebel in einen nackten, goldhaarigen Mann. Nesta merkt, dass er Angst vor ihrem Schwert hat. Lanthys fragt sie, was für eine Art Todesgöttin sie sei. Sie antwortet, sie sei niemand. Er sagt, er habe von ihr gehört: Sie habe dem Kessel etwas genommen und wisse nicht einmal, wozu sie fähig ist. Er bietet an, es ihr zu zeigen, damit sie gemeinsam wiederaufbauen können, was seine Art war, bevor die goldenen Legionen der Fae ihre Ketten abwarfen und sie stürzten. Er zeigt ihr eine Vision davon, was sie zusammen sein könnten. Darin sieht Nesta ein viertes Objekt auf einem Altar, verhüllt von Schatten. Sie kann nur einen Schimmer von altem, abgenutztem Knochen erkennen. Dann zeigt Lanthys ihr eine Vision, in der die beiden miteinander schlafen und er ihr ein Kind macht, das ganze Universen beherrschen und die „Wilde Jagd“ wiederaufleben lassen könnte.
Nesta reißt sich aus den Visionen los und befiehlt ihm, in seine Zelle zurückzukehren. Lanthys kündigt an, er werde wieder fliehen, sie finden und zu seiner Königin machen. Während sie ihn ablenkt, wirft Cassian ihm einen Dolch in die Brust. Nesta greift ebenfalls an und tötet Lanthys. Anschließend bringt sie sich und Cassian mit der Harfe zu Rhys’ und Feyres Haus.
Die beiden berichten Feyre und Rhys, was passiert ist und das es vermutlich noch ein viertes magisches Objekt gibt. Nesta möchte außerdem wissen, was Lanthys mit der wilden Jagd gemeint hatte.
Der Legende nach wurden die Fae von gottähnlichen Wesen erschaffen, den Daglan. Die Daglan herrschten jahrtausendelang und versklavten Fae wie Menschen. Mit Bestien hetzten sie ihre Opfer, bevor sie sie folterten und töteten. Ein Fae namens Fionn erhob sich gegen sie und erhielt von der Hohepriesterin Oleanna das Großschwert Gwydion. Danach ernannte er sich zum König über den Kontinent. Verraten wurde Fionn schließlich von seiner Königin, die ihr eigenes Territorium regierte, und von seinem engsten Freund, seinem General. Die beiden töteten ihn und nahmen einige der mächtigsten Waffen seiner Blutlinie an sich. Danach erhoben sich sieben Hohe Lords, und seitdem gibt es die Höfe.
Während Rhys sofort zu Briallyn fliegen möchte, um ihr die Krone abzunehmen, kann Feyre ihn davon überzeugen wie wichtig es ist, zunächst Büdnisse mit den anderen Höfen einzugehen. Sie wollen das Nesta Eris verführt, nicht um ihn ins Bett zu kriegen, sondern um ihm vor Augen zu führen, was er von einem Bündnis mit ihnen hätte. Nesta willigt ein.
Danach geht Nesta mit Cassian zu dem Häuschen, in dem sie früher gewohnt hat, und spricht mit ihm über ihren Vater: wie sehr sie ihn gehasst und wie schlecht sie ihn behandelt hat.
Ein Monat vergeht mit Training, außerdem probt Nesta mit Mor Tänze für die Wintersonnenwende. Emerie bewundert Mor bei einem Besuch in der Bibliothek. Als Emerie sagt, dass sie ihren Vater sie anschreien hören kann, erklärt Nesta, dass die Bibliothek alt und seltsam ist.
Nesta zündet zum ersten Mal ein Feuer an, um sich mit Mind-Stilling ihrer Angst zu stellen. Danach führt sie eine Spur aus Immergrünzweigen hinab in die tiefsten Ebenen der Bibliothek, bis in die Grube. Dort erkennt sie, dass die Dunkelheit das Herz des Hauses ist und die Priesterinnen hierhergeholt hat, weil sie ihm gleichen.
Beim Ball zur Wintersonnenwende wird Feyres Schwangerschaft offiziell verkündet. Rhys schenkt Eris den Dolch, den Nesta geschmiedet hat, und gibt ihn als altes Familienerbstück aus. Beim Tanz bittet Eris Nesta, den Lügen über ihn nicht zu glauben. Mor kenne die Wahrheit, verschweige sie aber aus Angst.
Cassian, der heimlich wochenlang Tanzstunden bei Mor genommen hat, löst Eris ab um selbst mit Nesta zu tanzen. Eris bietet Rhys daraufhin an, ihm alles zu geben, was er will, wenn er Nesta heiraten darf. Rhys will mit Nesta darüber sprechen. Am nächsten Tag zur Wintersonnenwende schenkt Cas Nesta eine Kugel, auf der sie die Musik aus ihren liebsten Tarvernen abspielen kann. Sie will es jedoch nicht annehmen und deutet an, lieber mit Eris Zeit zu verbingen. Cassian wirft ihr vor, ihn wegzustoßen, sobald er ihr zu nahe kommt. Daraufhin bricht es aus ihr heraus: Eris sei Abschaum, und genau deshalb verdiene sie ihn. Cassian sei zu gut für sie. Sie wolle ihn seit ihrer ersten Begegnung und habe Angst, dass er ihr genommen wird, wenn sie das zulässt. Er macht ihr klar, dass er nirgendwo hin geht und wenn sie jemals jemanden heiraten wird, dann ihn.
Cassian ist die nächsten drei Tage weg, erst beim jährlichen Schneeballkampf, dann bei den Legionen in Illyrien. Nesta vermisst ihn und lädt Emerie und Gwyn zu einer Übernachtung im Haus ein, bei der die drei Freundschaftsarmbänder knüpfen. Als Cas zurück kommt, schaffen es die Frauen ihr Training als Walkyren zu beenden, indem sie die Abschlussprüfung bestehen. Als nächste Herausforderung baut er einen Hindernisparcours, der sich jede Nacht verändert und den sie zu dritt bewältigen müssen. Erst nach zwei Monaten schaffen sie ihn, in Anwesenheit von Lord Devlon. Damit haben sie sich offiziell für den Blutritus qualifiziert.
Nesta geht die Treppe noch einmal ganz hinunter, als letzten Test für sich selbst. Auf der Sternenfall-Feier entschuldigt sie sich bei Amren. Amren sagt ihr, sie wisse, dass Nesta das Haus zum Leben erweckt hat, weil sie sich bei ihrer Ankunft einen Freund gewünscht hatte.
Ein seltener roter Stern zieht als böses Omen über den Himmel, der Blutritus steht kurz bevor. Eris bittet um ein Treffen in der Nähe des heiligen Berges, unter dem Rhys einst gefangen war. Dabei erfährt Nesta von den drei kahlen Schwestergipfeln: diesem Berg, dem Gefängnis und Ramiel, unter dem noch niemand nachgesehen hat. Eris berichtet, dass sein Vater wieder auf dem Kontinent war, die Gegenseite nur noch auf die Harfe wartet und der Krieg näher rückt. Er warnt sie davor, der Krone nachzujagen, weil Briallyn sie damit gegeneinander aufhetzen und ihnen das Versteck der übrigen Gegenstände entlocken könnte.
Beim Spaziergang durch Velaris kommt es zum Streit: Cassian will wissen, warum Nesta nicht zugeben kann, dass sie Gefährten sind. Sie sagt, mit diesem Wort würde sie ihr letztes Stück Menschlichkeit verlieren und endgültig eine von ihnen werden, worum sie nie gebeten hat. Als er erwidert, auch er habe sich die Bindung nicht ausgesucht, ist sie verletzt. Nesta übernachtet mit Gwyn bei Emerie. In der Nacht drückt ihr jemand etwas Nasses auf den Mund, und sie wird bewusstlos. Rhys und Cassian finden Emeries Haus leer vor. Devlon hat den Blutritus gestartet und die drei aus ihren Betten holen lassen, damit sie teilnehmen.
Nesta wacht zwischen bewusstlosen Illyrern auf. Wer einen Krieger aus dem Ritus holt, wird nach illyrischem Gesetz zusammen mit ihm gejagt und hingerichtet, und selbst Rhys kann das nicht aufheben.
Gleichzeitig wurde Eris gefangen genommen und zu Briallyn gebracht. Rhys kann ihn nicht retten: Durch seinen Handel mit Feyre, gemeinsam zu sterben, würde er auch sterben, falls Feyre die Geburt nicht überlebt. Die anderen erfahren erst jetzt davon, und Amren nennt den Handel dumm. Cassian würde Eris am liebsten sterben lassen. Feyre wendet ein, dass er unter dem Einfluss der Krone alles verraten könnte, was er weiß, und hofft, dass der von Nesta geschmiedete Dolch ihn schützt. Also müssen Azriel und Cassian los.
Nesta trifft auf einen wachen Krieger. Beide sehen einen Dolch in einem Baum und stürzen sich darauf, doch Nesta ist schneller und rammt ihn ihm in die Kehle. Sie nimmt seine Kleidung, weil sie nur ihr Nachthemd trägt, und macht sich auf die Suche nach Gwyn und Emerie.
Nesta ist weit von Ramiel entfernt. Als sie Schreie hört, rennt sie los. Ihr Freundschaftsarmband beginnt seltsam zu leuchten, und sie spürt, dass es sie zu Gwyn und Emerie führt. Ein Pfeil verfehlt sie, also hat jemand verbotene Waffen in den Ritus geschmuggelt. Schließlich wird Nesta von einem Illyrer erwischt.
Der Illyrer verlangt Nestas Waffen und erwähnt dabei, dass er eine andere Frau den anderen überlassen hat. Nesta wird klar, dass er Emerie meint. Sie wirft ihm ihr Messer in die Leiste, nimmt seinen Bogen und macht sich auf die Suche. Von weiteren Kriegern erfährt sie, dass Emerie ihnen durch einen Sprung in den Fluss entkommen ist. Nesta folgt dem Fluss und findet Emerie bewusstlos, eingeklemmt an einem umgestürzten Baum.
Sie befreit Emerie und wärmt sie an einem Feuer. Auf der Suche nach einer Höhle trifft sie den Illyrer Balthazar. Er weiß, dass sie Feyres Schwester ist, schwört, ihr und ihrer Begleiterin nichts zu tun, und zeigt ihnen einen Unterschlupf. Die ganze Nacht hören sie Kreaturen draußen, und am Morgen liegen überall tote Illyrer. Danach zieht Balthazar allein weiter. Nesta und Emerie besorgen sich Kleidung und Waffen von den Toten und brechen auf, um Gwyn zu suchen.
Währenddessen haben sich Cas und Azriel auf den Weg zur Königin gemacht und erfahren, dass Eris bald woander shin verlegt werden soll. Er und Azriel wollen abwarten und dann folgen.
Nesta und Emerie stoßen auf ein Lager voller Krieger. Dort entdecken sie Gwyns Nachthemd, und das Armband zeigt an, dass Gwyn in der Nähe ist. Das Nachthemd entpuppt sich jedoch als Falle: Die beiden werden gefangen genommen und ins Lager gebracht. Anführer ist Emeries Cousin Bellius. Seine Augen sind glasig wie die der Herbstsoldaten, er hat die Waffen in den Ritus geschmuggelt und spricht von einer „Sie“. Nesta schließt daraus, dass er von Briallyn über die Krone gesteuert wird.
Plötzlich greift eine Kreatur, halb Katze, halb Schlange, das Lager an. Im Chaos taucht Gwyn auf, und die drei fliehen. Gwyn war zu Beginn des Rituals als Erste aufgewacht, hatte sich Waffen und Kleidung besorgt und die Bestie absichtlich ins Lager gelockt. Die Freundinnen verstehen außerdem endlich warum ihr Armband leuchtet: Nesta hat ihre Magie eingewebt, da sie sich beim Knüpfen gewünscht hat, dass sie immer zueinander zurückfinden.
Die drei verstecken sich über Nacht in einem Baum. Emerie erklärt, worauf es im Ritus ankommt: Er erinnert an den jungen Krieger Enalius, der im alten Krieg gegen die Wesen, die die Fae unterdrückten, an einem natürlichen Steinbogen allein die Stellung hielt. Er starb, verschaffte den Verbündeten aber genug Zeit um sich zu retten. Der Feind wollte damals unbedingt auf den Gipfel von Ramiel. Rhys, Cassian und Azriel konnten damals vorzeitig das Ritual beenden und als Sieger hervorgehen, weil sie auf den Gipfel gekommen sind. Um den Ritus jedoch generell zu bestehen, müssten die drei eigentlich nur überleben, auf den Gipfel müssen sie nicht.
An einer Schlucht mit Brücke geraten sie an sechs Krieger und töten alle. Später werden sie von einer weiteren Gruppe verfolgt, und Gwyn wird von einem Pfeil im Oberschenkel getroffen. Sie fordert die anderen auf, die Brücke ohne sie zu überqueren und hinter sich zu kappen. Nesta und Emerie retten sie trotzdem: Sie binden ein Seil an einen Baum, schießen es mit einem Pfeil zu Gwyn hinüber, kappen die Brücke und ziehen sie hoch. Die Verfolger stürzen in die Tiefe.
Währenddessen sehen Cassian und Azriel nach vier Tagen Warten eine Karawane das Schloss verlassen. Eris reitet mit der Königin auf einem Pferd und trägt noch immer Nestas Dolch. Da er also nicht unter dem Einfluss der Krone stehen kann, halten sie ihn für einen Verräter.
Am nächsten Tag erreichen die drei Frauen Ramiel. Laut Nesta ist das vor ihnen erst zwölf anderen gelungen. Emerie schlägt vor, sich einfach bis zum Ende zu verstecken, statt erschöpft, hungrig und mit einer verletzten Gwyn den Aufstieg zu wagen.
In der Nacht erzählt Gwyn ihre Geschichte. Als Hybern Sangravah überfiel, trug ihr ihre Schwester Catrin auf, die Kinder in Sicherheit zu bringen. Gwyn versteckte sie in den Katakomben und verbarg die Falltür. Als die Soldaten sie fanden und sie das Versteck nicht verriet, enthauptete der Kommandant ihre Schwester, vergewaltigte Gwyn und ließ seine Männer die anderen Priesterinnen missbrauchen. Bevor drei Soldaten das Gleiche mit Gwyn tun konnten, tauchte Azriel auf und tötete sie alle. Mor heilte Gwyn und brachte sie in die Bibliothek. Seitdem trägt Gwyn keinen Anrufungsstein mehr, weil sie sich dieses Zeichen der Heiligkeit nicht für würdig hält. Auch Emerie erzählt von sich: Ihr Vater hat sie geschlagen, ihre Mutter totgeprügelt und Emerie das Grab schaufeln lassen. Allen anderen erzählte er, ihre Mutter sei an einer Fehlgeburt gestorben. Emerie will den Berg für ihre Mutter besteigen. Zuletzt erzählt Nesta ihre ganze Geschichte, vom Trinken und den Männern, die sie ins Haus des Windes gebracht haben, bis zum Tod ihres Vaters, den sie mit angesehen hat, ohne etwas zu tun.
Danach verkündet Nesta, dass sie den Ritus gewinnen werden.
Cassian und Azriel folgen währendessen Eris und Briallyn bis zu einem kleinen See. Dort schleicht sich Eris an Cassian heran und sagt, er sei enttäuscht von ihm. Als Eris Mor „Morrigan“ nennt, ist Cassian überzeugt, dass Eris doch unter Briallyns Kontrolle steht. Dann nimmt die verhüllte Gestalt, die sie für Briallyn hielten, die Kapuze ab und fällt in sich zusammen. Unter dem Umhang war niemand, nur ein belebter Kern aus Magie. Aus dem See spricht eine Stimme: Ein Schatten in der vagen Gestalt eines großen Mannes schwebt über dem Wasser und gibt sich als Koschei zu erkennen. Koschei verrät nicht, wo Briallyn ist, sagt aber, er habe sich monatelang auf diese Begegnung vorbereitet. Azriel packt Eris und fliegt los, doch Cassian kann sich nicht mehr bewegen. Briallyn tritt mit der Krone hinter einem Baum hervor und erklärt, dass sie ihn braucht.
Währenddessen haben Nesta, Gwyn und Emerie zwei Drittel des Aufstiegs geschafft. Unter ihnen holen sieben Krieger extrem schnell auf, darunter Bellius. Es entsteht ein Wettrennen. Am Pass von Enalius wird klar, dass sie zu langsam sind. Nesta beschließt, die Verfolger allein aufzuhalten. Gwyn will an ihrer Seite kämpfen, doch Nesta schlägt sie bewusstlos, damit Emerie sie nach oben tragen kann. Dann erwartet Nesta die Krieger mit Schwert und Schild am Pass. Dort tötet Nesta einen Krieger nach dem anderen, bis nur noch Bellius übrig ist. Emerie und Gwyn erreichen inzwischen den Gipfel, berühren den Stein und werden von ihm fortgebracht. Bellius greift an, und Nesta stellt sich ihm im Nahkampf. Sie traut sich den Sieg zu, weil ihr Gefährte sie gut ausgebildet hat.
Kurz bevor Bellius Nesta tötet, taucht Cassian auf und bringt ihn um. Dann umarmt er Nesta und kündigt an, ihr die Kehle durchzuschneiden: Er steht unter der Kontrolle der Krone und kann sich nicht dagegen wehren. Briallyn ist bei ihm.
Nesta wird klar, dass Briallyn die ganze Zeit die Fägen gezogen hat: Sie hat dafür gesorgt das die Freundinen am Ritus teilnehmen dürfen, um Nesta zermürben, bis ihre Macht zu stark erschöpft wäre. Bellius stand die ganze Zeit unter ihrer Kontrolle, und sollte Nesta jagen, um sie weiter zu ermüden, aber nicht töten und auf Cassian hatte Briallyn gewartet, um die Krone an ihm einzusetzen.
Briallyn will Rache und Macht, und dafür braucht sie den Kessel. Sie hat dafür gesorgt, dass Nesta davon erfährt und ihr bei der Suche hilft. Mit Cassian als Druckmittel soll Nesta die Gegenstände nun zu ihr rufen, damit Briallyn den Kessel flicken kann.
Als Nesta sich weigert, lässt Briallyn Cassian auf sie losgehen und befiehlt ihm, sie zu töten. Cassian gewinnt einen Moment die Kontrolle zurück und richtet den Dolch gegen sich selbst. Aus reiner Panik um Cas bricht die Macht des Kessels aus Nesta heraus und verbrennt Briallyn zu Asche.
Cassian ist unverletzt und Nesta gibt endlich zu, dass er ihr Gefährte ist. Die beiden küssen sich.
Dann tauchen Mor und Azriel auf. Eris ist in Sicherheit, aber mit Feyre stimmt etwas nicht. Feyre blutet seit Stunden, obwohl die Geburt erst in Monaten fällig wäre, und das Baby steckt im Geburtskanal fest. Feyre verlangt, dass Madja es herausschneidet, auch wenn sie das umbringen wird und damit auch Rhys. Madja tut es, doch das Baby ist zu klein und offensichtlich tot, und Feyre beginnt zu sterben. Um sie zu retten, setzt Nesta Krone und Maske auf und nimmt die Harfe in die Hand. Noch nie hat jemand alle drei Schätze zugleich benutzt und überlebt. Nesta zupft die letzte, die 26. Saite der Harfe.
Die 26. Saite ist die Zeit selbst, und Nesta hält sie in dem Moment an, als Feyre ihren letzten Atemzug tut. Sie spürt den Tod, der Feyre, Rhys und das Baby umgibt, und hält ihn zurück. Eine weibliche Stimme spricht zu ihr: Ihre Mutter.
Nesta legt sich über Feyre und sagt ihr, dass sie sie liebt. Dann bietet sie dem Kessel einen Handel an: Wenn er ihr zeigt, wie sie Feyre retten kann, bekommt er alles zurück, was sie ihm genommen hat. Eine unsichtbare Hand streicht ihr zur Antwort über die Wange.
Als die Zeit wieder läuft, hören die anderen Nesta flüstern, dass sie alles zurückgibt. Ihre Magie strömt als Licht aus ihr in Feyre und in das Baby in Mors Armen und explodiert schließlich. Danach trägt Nesta dunkle Tinte auf dem Rücken, das Zeichen ihres Handels mit dem Kessel. Cassian ist sich sicher, eine leuchtende Hand gesehen zu haben, die verhinderte, dass die ganze Magie Nesta verlässt.
Feyre wacht auf, lebendig und ohne Blutung, und sagt Nesta, dass sie sie auch liebt. Das Baby schreit, lebendig und voll entwickelt. Nesta hat Feyre außerdem eine illyrische Anatomie gegeben, damit so etwas nie wieder passieren kann. Rhys fällt vor Nesta auf die Knie und dankt ihr, und sie sinkt zu ihm hinunter und umarmt ihn.
Emerie und Gwyn wurden vom Stein auf dem Gipfel geheilt und warten im Haus. Rhys und Feyre nennen ihren Sohn Nyx. Nesta erzählt Cassian, dass ihr nach dem Handel ein kleiner Rest ihrer Macht geblieben ist und sie ihre eigene Anatomie verändert hat, damit ihr bei einer Schwangerschaft nicht dasselbe passiert wie Feyre. Sie gestehen einander, dass sie nur einander wollen. Statt der prunkvollen Gefährtenzeremonie, die Nesta sich wünscht, bietet sie ihm als Hochzeit scherzhaft einen Keks an, denn Essen zu überreichen ist das offizielle Ritual. Doch Cas möchte eine richtige Feier. Nesta sagt ihm, dass sie ihn liebt.
Cassian besucht Eris. Dieser versichert Cas, dass er Beron trotz Folter nichts über seine Rettung verraten hat. Auf die Frage, warum er Mor damals wirklich im Wald zurückgelassen hat, antwortet er, das müsse er Mor erklären, nicht Cassian. Koschei bleibt eine Bedrohung, und Beron könnte sich mit ihm verbünden. Zum Abschied sagt Cassian, er halte Eris im Grunde für einen anständigen Mann, der nur zu feige sei, sich auch so zu verhalten.
Drei Tage vor der Gefährtenzeremonie geht Nesta mit Feyre, Nyx und Elain spazieren. Rhys bezahlt die Feier als Dank, nachdem Nesta ihm verboten hat, ihr ständig Geschenke zu machen, und schenkt ihr und Cassian außerdem das Haus des Windes. Feyre hat ein Porträt von Nesta am Pass von Enalius gemalt.
Zum ersten Mal besucht Nesta das Grab ihres Vaters. Sie legt eine kleine geschnitzte Rose darauf und dankt ihm.
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Die Zusammenfassung Band 1: Das Reich der sieben Höfe und den ausführlichen Inhalt von Band 2 der Acotar-Reihe sowie die Zusammenfassung von Teil drei.



