Mimik
– Sebastian Fitzek

Was wĂĽrdest du tun, wenn der einzige Hinweis auf die Wahrheit,  das Gesicht dir gegenĂĽber ist – und du Angst hast in den Spiegel zu schauen?

Ersterscheinung

27.12.2023
als Taschenbuch

Plot

Plot driven

Autor

Sebastian Fitzek

Genre

Psychothriller

Alle Details zum Buch

Mimik

Titel: Mimik 
Format: Taschenbuch
Einzelband
Autor:
Sebastian Fitzek 
Verlag:
Knaur Taschenbuch 
ISBN: 978-3-426-51948-6
Seitenzahl: 384
Erstveröffentlichung: 27.12.2023
Preis: 11,99 €
Bezugsquelle: z.B. Amazon* oder Thalia*

Klappentext

Fürchte dich nicht! Außer vor dir selbst …
Sebastian Fitzeks herausragender Psychothriller um eine Mimikresonanz-Expertin, die sich in größter Not selbst nicht mehr trauen kann
Ein winziges Zucken im Mundwinkel, die kleinste Veränderung in der Pupille reichen ihr, um das wahre Ich eines Menschen zu „lesen“: Hannah Herbst ist Deutschlands erfahrenste Mimikresonanz-Expertin, spezialisiert auf die geheimen Signale des menschlichen Körpers. Als Beraterin der Polizei hat sie schon etliche Gewaltverbrecher überführt.

Doch ausgerechnet als sie nach einer Operation mit den Folgen eines Gedächtnisverlustes zu kämpfen hat, wird sie mit dem schrecklichsten Fall ihrer Karriere konfrontiert: Eine bislang völlig unbescholtene Frau hat gestanden, ihre Familie bestialisch ermordet zu haben. Nur ihr kleiner Sohn Paul hat überlebt. Nach ihrem Geständnis gelingt der Mutter die Flucht aus dem Gefängnis. Ist sie auf der Suche nach ihrem Sohn, um ihre „Todesmission“ zu vollenden? Hannah Herbst hat nur das kurze Geständnis-Video, um die Mutter zu überführen und Paul zu retten. Das Problem: Die Mörderin auf dem Video ist Hannah selbst!

Ihr einziger Ausweg fĂĽhrt tief in ihr Innerstes …

Quelle: Knaur Taschenbuch (Klappentext, Buchcover, Zitate)

Darum geht es

-Enthält Spoiler-

Hannah ist schwerlösbare Fälle gewöhnt. Als Mimikresonanz-Expertin hilft sie der Polizei Serientätern und Schwerverbrechern auf die Spur zu kommen. Die kleinsten Details im Gesicht des gegenüber können ihn verraten: das Zucken der Augenbraue, sich kräuselnde Lippen. Doch dieser Fall ist anders, denn als Hannah schwerverletzt und unter Gedächtnisverlust leidend in einem Hotelzimmer aufwacht, wird ihr schnell eines klar, um sich selbst zu retten, und das Rätsel um ihre ermordete Familie zu lösen, muss sie sich auf ihr Expertenwissen verlassen. Doch das ist gar nicht mal so leicht, denn Hannah muss keinen Fremden analysieren, sondern sich selbst. Und das obwohl sie nach einem traumatischen Kindheitserlebnis Angst vor ihrem eigenen Spiegelbild hat. 

Triggerwarnung

In „Mimik“ von Sebastian Fitzek werden einige schwierige Themen angesprochen, die fĂĽr einige Leser:innen vermutlich triggernd sein können, dazu zählen:

  • Grafische Darstellungen 
  • Mord (auch an Kindern)
  • Selbstmord / Selbstverletzung
  • Blut / offene Wunden
  • Drogen und Alkoholmissbrauch 

Meine Rezension zu »Mimik« von Sebastian Fitzek

Spannend und unvorhersehbar bis zur letzten Seite

Okay, wow! An Phsychothriller traue ich mich nur sehr selten heran. Nicht, weil mich das Genre nicht interessiert. Nein, ich finde sie oftmals einfach viel zu vorhersehbar. Doch Fitzek ist es mit Mimik bis zum Schluss gelungen, mich immer wieder auf falsche Fährten zu schicken, bis es mit einem richtigen Knall endet. Und mich ehrlich gesagt völlig GefĂĽhls-verwirrt zurĂĽck lässt. ScheiĂźe, war das spannend! 

Darum geht es: Hannah Herbst ist Deutschlands fĂĽhrende Mimikresonanz-Expertin. Sie „liest“ aus den Gesichtern von Serientätern und Schwerverbrechern. Die kleinste Ă„nderung im Gesicht – ein leichtes zucken der Augenbraue, eine sich kräuselnde Lippe – verraten ihr die Absichten von ihrem GegenĂĽber.  Als Hannah nach einer OP mit Gedächtnisverlust, schwerverletzt und an ein Bett gefesselt in einem Hotelzimmer aufwacht, steht ihre Welt plötzlich Kopf. Denn in dem Zimmer wartet ein aus dem Gefängnis geflĂĽchteter Frauenmörder auf sie, der behauptet Hannah habe ihre gesamte Familie bestialisch abgeschlachtet und sie nun dafĂĽr zur Rechenschaft ziehen will. Um herauszufinden, was mit ihrer Familie geschehen ist und selbst am Leben zu bleiben, muss sie ihn von ihrer Unschuld ĂĽberzeugen. Doch ist sie das wirklich? Um der Frage auf den Grund zu gehen, muss sie ihre eigene Mimik analysieren – und das obwohl sie nach einem traumatischen Kindheitserlebnis schreckliche Angst vor ihrem eigenen Spiegelbild hat. 

Aber von vorn: Das Cover. Ist. Ein. Traum. Wie ihr wisst, bin ich ein absolutes Verpackungs-Opfer. Das silber-verspiegelte Cover der gebunden Ausgabe hat mich schon die ganze Zeit gereizt. Als das Taschenbuch im Dezember veröffentlicht wurde und mit ebendiesem Einband auftrumpfte, musste ich es einfach kaufen.  Mein Interesse zu wecken ist also recht einfach, mich langfristig zu begeistern nicht. Aber auch das ist mit dem Einband gelungen. Denn wenn es auch noch zur Story passt und nicht nur gut aussieht, bin ich auf Wolke sieben. Und das Cover spiegelt die Story in verschiedenen Aspekten so perfekt wider. Nicht nur das man seine eigene Mimik erkennt, die Spiegelfolie spielt auch mit der größten Angst der Hauptfigur Hannah. FĂĽr mich einfach nur Produktdesign par Excellence.

Aber lasst uns ĂĽber den Inhalt sprechen. Bereits auf der ersten Seite befinden wir uns mitten in der Handlung. Keine Zeit sich erst einmal voran zu tasten, mit den Charakteren warm zu werden. Wir sind gleich drin. Und es wird sofort spannend. 

Fitzek’s Schreibstil ist einfach und unglaublich fesselnd. Er schafft es genau den richtigen Rhythmus zu finden, zwischen emotionaler Tiefe, Charakterentwicklung und spannenden Gänsehaut-Momenten. Jedes mal, wenn ich beim lesen das GefĂĽhl habe, das Ende Voraus schauen zu können, werde ich wieder in eine neue Richtung geschubst. Dabei ist das geschriebene Wort, so bildlich formuliert, dass ich glatt denken könnte einen Film zu schauen. 

Das Ende des Buches habe ich nicht voraussehen können. Es war so unerwartet und doch so perfekt und harmonisch in den Plot integriert. Und es hat mich in einem absoluten GefĂĽhlschaos zurĂĽckgelassen. Noch ein Gänsehaut-Moment. Und mein Kopf schreit: gib mir mehr davon. 

5 von 5 Sternen.

Tolle Zitate aus »Mimik«

Weil ich nie, nie wieder in eine Situation kommen will, in der ich einen Hilferuf hören, aber nicht auf ihn antworten kann. Weil ich nie wieder jemanden alleine lassen will. 

Quelle:
Klappentext, Coverbild und Zitate: Knaur Taschenbuch
Bilder: @milada_vigerova und @krivitskiy Palhais, beides via Unsplash 

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