Das Reich der sieben Höfe:
Dornen und Rosen
– Sarah J. Maas

ACOTAR bricht auf TikTok gerade alle Rekorde. Kaum ein Buch wird in der Fantasy-Bubble so sehr gehyped. Und ĂŒber kaum ein anderes Buch von Sarah J Maas wird so viel spekuliert. Alles was du ĂŒber den Ersten Teil von „Das Reich der sieben Höfe“ (engl. Court of Thornes and Roses) wissen musst, findest du hier. 

 

Seiten

470

Band 1

der Reihe
"Das Reich der sieben Höfe"

Trope

Enemies to Lovers
Found Family
Female MC

Autorin

Sarah J Maas

Alle Details zum Buch

Das Reich der sieben Höfe:
Dornen und Rosen

Titel: Das Reich der sieben Höfe: Dornen und Rosen
Originaltitel: A court of thorns and roses
Format: 
Paperback & E-Book
Band: 1 von 5 (noch nicht abgeschlossen)
Autor: 
Sarah J. Maas
Verlag:
 dtv
ISBN: 978-3-7363-1109-1
Seitenzahl: 480
Erstveröffentlichung: 22.05.2020
Preis: 12,95 €
Bezugsquelle: z.B.Â ĂŒber dtv oder Thalia 

Klappentext

Sie hat ein Leben genommen. Jetzt muss sie mit ihrem Herz dafĂŒr bezahlen.

 

Die junge JĂ€gerin Feyre wird in das sagenumwobene Reich der Fae entfĂŒhrt. Nichts ist dort, wie es scheint. Sicher ist nur eins: Sie muss einen Weg finden, um ihre Liebe zu retten. Oder ihre ganze Welt ist verloren.

 

Quelle Klappentext & Coverbilder: dtv

AusfĂŒhrlicher Inhalt

-EnthÀlt Spoiler-

Feyre Archeron’s Familie ist Arm. FrĂŒher einmal waren sie es nicht. Ihr Vater handelte mit GewĂŒrzen – bis eines Tages ein Schiff mit der gesamten Fracht verloren ging. Er konnte weder seine Familie versorgen noch seinen GlĂ€ubigern das Geld zurĂŒckzahlen, woraufhin sie ihm das Knie zertrĂŒmmern und er zum KrĂŒppel wurde. Jetzt muss Feyre in den WĂ€ldern hinter dem Haus jagen, um ihre Familie vor dem Hungertod zu bewahren, denn wen sie es nicht macht, tut es niemand. Ihre beiden Ă€lteren Schwestern, die zu besseren Zeiten aufwuchsen, haben nie gelernt fĂŒr sich selbst zu Sorgen und sind keine große Hilfe.

Dieses Jahr ist der Winter besonders hart. Feyre muss tiefer in den Wald um Beute zu finden und so nĂ€hert sie sich immer mehr dem gefĂ€hrlichen Gebiet der Fae. Die Grenze wird von einer unsichtbaren, magischen Mauer gesichert. Obwohl nach dem letzten, schweren Krieg ein Vertrag geschlossen wurde, der die Grenze beider Welten schĂŒtzen soll und in dem festgehalten ist, dass jede Spezies auf ihrer Seite der Mauer bleiben soll, kommen regelmĂ€ĂŸig Fae ĂŒber die Grenze, um Menschen zu entfĂŒhren und zu töten.

Als Feyre ein Reh erlegen will, entdeckt sie einen Wolf. Ihre Pfeile reichen nur fĂŒr ein Tier, daher muss sie sich entscheiden, ob sie das Reh erlegt oder sich vor dem Wolf schĂŒtzt. Sie entscheidet sich den Wolf zu töten. Als der erste Schuss ihn nicht tötet, feuert sie einen zweiten, tödlichen Pfeil ab. Anstatt sich zu Verteidigen, bleibt das Tier einfach ruhig stehen. Feyre trĂ€gt den Wolf nachhause, wo sie ihn hĂ€utet um das Fell gemeinsam mit ihren Schwestern auf dem Markt zu verkaufen.

Auf den Weg in die Stadt werden sie von „den Kindern der Gesegneten“ empfangen – einer Sekte, die behaupten die Fae seien großzĂŒgige Götter und wĂŒrden die Menschen nicht foltern sondern sich um sie kĂŒmmern. Auf dem Markt angekommen, verkauft Feyre den Wolfspelz schließlich an eine Söldnerin, die ihr mehr Geld bietet, als das Fell wert ist. Auf dem RĂŒckweg trifft Feyre auf ihre AffĂ€re Issac. Die beiden mĂŒssen sich heimlich treffen, da er bald heiraten wird.

Am nĂ€chsten Tag bricht eine große Bestie in Feyres Haus ein und fordert Vergeltung fĂŒr den toten Wolf – der sich als Fae entpuppt. Der Vertrag untersagt Menschen, dass töten von Fae. Um Buse zu tun, hat sie nur zwei Möglichkeiten: Entweder das Biest namens Tamlin tötet sie auf der Stelle oder sie begleitet es nach Prythian – dem Reich der Fae. Da Fae nicht lĂŒgen können, scheint Feyre keine andere Option zu haben, als mit ihm zu gehen.

Tamlin lĂ€sst sie mit Hilfe von Magie einschlafen, so dass sie den Weg, der von ihrem Haus in sein Reich fĂŒhrt nicht sieht. Als sie auf seinem GrundstĂŒck wieder aufwacht, hat Tamlin seine menschliche Gestalt angenommen und verspricht ihr, dass sie keine Gefangene ist uns sich frei bewegen kann. Feyre soll nur zu ihrem eigenen Schutz seinen Hof nicht verlassen. An diesem Abend fĂ€llt ihr auf, dass Tamlin und alle anderen Bewohner des Hofes Masken tragen, die sie nie abnehmen.

Als Feyre merkt, dass ihr wirklich nichts passiert und Tamlin sich sogar finanziell um ihre Familie kĂŒmmert, freundet sie sich schließlich mit Lucien, Tamlins bestem Freund, der Zofe Alis und auch Tamlin selbst an. Doch in Pryhtian bleiben möchte sie nicht, da sie das GefĂŒhl hat ihre Familie im Stich zu lassen.

Feyre erfĂ€hrt, dass das Reich der Fae von einer Seuche heimgesucht wird. Aufgrund dieser Seuche verlieren Fae ihre Magie – deshalb können die Bewohner der FrĂŒhlingshofes auch ihre Masken nicht mehr entfernen, die seit einem Ball fest mit ihren Gesichtern verschmolzen sind. Die Seuche setzt außerdem dĂ€monenĂ€hnliche Kreaturen frei, die jagt auf Fae machen.

Da keiner Feyre mit genauen Informationen versorgen möchte, beschließt sie sich diese selbst zu besorgen. DafĂŒr möchte sie eine Art allwissendes Wesen,  den Suriel fangen. Als ihr dies gelingt, erfĂ€hrt sie das Tamlin nicht nur ein Fae, sondern einer der sieben High Lords ist – der Herrscher des FrĂŒhlingshofs. Sie erfĂ€hrt außerdem, dass Fae sehr wohl lĂŒgen können. Der Suriel rĂ€t Feyre bei ihrem High Lord zu bleiben, denn nur so wird sie in Sicherheit sein.

Als Feyre nach der Ursache fĂŒr die Seusche fragt, erzĂ€hlt ihr der Suriel, dass es ein weiteres Reich namens Hybern gibt, das von einem König regiert wird, der unzufrieden mit dem Vertrag ist und weiter Menschen als Sklaven halten möchte. Er versucht einen Krieg zu beginnen und schickt seine besten Krieger und engsten Vertrauten in das Reich der Fae. WĂ€hrend Feyre mit dem Suriel spricht, werden die beiden von Naga angegriffen. Feyre lĂ€sst den Suriel los, damit er weglaufen kann, und rennt selbst davon. Kurz bevor die Naga sie töten können, kommt Tamlin von seiner Grenzpatrouille zurĂŒck und rettet sie.

Sie gesteht Tamlin, dass sie nachhause möchtet doch er kann sie nicht gehen lassen, verspricht ihr aber, dass er sich um ihre Familie finanziell kĂŒmmern wird.  Da sie weiß, dass sie das Versprechen gegenĂŒber ihrer Mutter auf diese weiße nicht bricht und ihre Familie gut versorgt ist, entspannt sie sich und beginnt sogar wieder zu malen.

Eines Nachts befiehlt Tamlin ihr, in ihrem Zimmer zu bleiben und das Schloss nicht zu verlassen, da er zu einem Feenritual gehen muss. Sie folgt ihm, wird von anderen Fae in die Enge getrieben und von einem fremden Mann gerettet. Lucien findet sie auf dem Fest und bringt sie zurĂŒck ins Herrenhaus, da die Teilnahme auf der Feier fĂŒr sie zu gefĂ€hrlich ist, nicht nur weil sie ein Mensch ist, sondern auch weil er Angst hat, dass Tamlin ihr weh tun könnte. Das Ritual an dem Tamlin Teil nimmt, sorgt dafĂŒr, dass er seine Magie stĂ€rkt – dafĂŒr, muss er eine Jungfrau finden und sich mit ihr paaren. Lucien gibt Feyre zu verstehen, dass sie GlĂŒck hat das er sie gefunden hat, denn Tamlin hĂ€tte sie ausgewĂ€hlt, um sie mit in die Höhle zu nehmen, aber es wĂ€re nicht der Tamlin, den sie kennt, sondern ein wilder, animalischer Teil von ihm.

Peinlich berĂŒhrt geht Feyre in ihr Zimmer und fĂ€llt in einen unruhigen Schlaf. Als sie mitten in der Nacht aufwacht und hinaus auf den Flur geht, trifft sie auf Tamlin der noch ganz aufgeregt ist von der Magie, die ihn durchströmt. Die beiden liefern sich ein Wortgefecht und er drĂŒckt sie gegen die Wand und beißt sie in den Nacken, was einen blauen Fleck hinterlĂ€sst. In den darauf folgenden Tagen kommen die beiden sich weiter nĂ€her und gestehen sich schließlich ihre GefĂŒhle fĂŒreinander.

Am nĂ€chsten Tag schreit Tamlin pltözlich, Feyre solle sich hinter Lucien verstecken. Der fremde Mann, der Feyre auf dem Ritaul beschĂŒtzt hat betritt plötzlich den Raum. Ebenso wie Tamlin ist er ein High Lord. Obwohl Feyre sich versteckt und vermeintlich unsichtbar ist, spĂŒrt Rhysand ihre Anwesenheit und droht damit Amarantha von ihr zu erzĂ€hlen. Amarantha ist der Grund fĂŒr die Seuche und die rechte Hand von Hyberns König. Feyre gibt sich zu erkennen und Rhysand fragt sie nach ihrem Namen, sie nennt ihm den Namen eines MĂ€dchens mit dem sie aufgewachsen ist: Clare Beddor.

Rhysand sagt, er werde Amarantha nichts von „Clare“ erzĂ€hlen, wenn Tamlin und Lucien ihn anflehen und sie vor ihm kriechen. Als Rhysand endlich geht, schickt Tamlin Feyre nach Hause, obwohl sie bei ihm bleiben will. Als er sie in einer Kutsche nach Hause bringt, sagt er ihr, dass er sie liebt, aber sie erwidert es nicht, weil sie befĂŒrchtet, dass sie dann nicht in der Lage wĂ€re zu gehen, wie sie es ihm versprochen hat.

Als sie nach Hause kommt, erfĂ€hrt sie, dass ihre Familie wirklich versorgt ist aber verzaubert wurde und nicht weiß warum Feyre weg war. Sie dachten sie wĂ€re bei einer reichen Tante. Nur ihre Schwester Nesta erinnert sich noch genau an alles was passiert ist. Nach einer Weile findet Feyre heraus, dass Clares Familie getötet wurde – angeblich von Fea. Feyre befĂŒrchtet das es Krieg geben wird und so beschließt sie wider zurĂŒck zu Tamlin zu gehen. Nesta willigt ein, ihre Familie weit weg zu bringen, damit sie alle, sollte es wirklich Krieg geben in Sicherheit sind.

Sie findet einen Weg durch die Mauer und kehrt zum Herrenhaus zurĂŒck, wo sie niemanden außer Alis vorfindet. Die Dienstmagd erzĂ€hlt ihr von dem Fluch der auf ihnen lastete – ausgelöst von Amarantha, die den Highlords auf einem Maskenball die Magie stahl. Der Fluch kann nur aufgehoben werden, wenn sich ein Mensch, der Fae abgrundtief hast, in einen Fae verliebt. Bedingung des Fluches war, dass dieser Mensch einen Fae vorher getötet haben muss. Und so schickte Tamlin jahrelang seine engen Gefolgsleute auf die andere Seite der Mauer um sich von einer mutigen Frau töten zu lassen. Als Feyre den Wolf erschoss, gab es erstmals die Chance den Fluch zu brechen. HĂ€tte Feyre Tamlin an jenem Tag in der Kutsche gesagt, dass sie ihn liebt, hĂ€tte sie den Fluch gebrochen und alles wĂ€re vorbei gewesen.

Außerdem berichtet Alis ihr, dass Tamlin von Amarantha unter den Berg gebracht wurde und dort gefangen gehalten wird. Als sie das hört bricht sie auf, um unter den Berg zu gehen und erklĂ€rt  dort angekommen Amarantha, dass sie gekommen ist, um den Mann zu retten, den sie liebt. Da Aramantha das verhindern wolte, hat sie Clare entfĂŒhrt, gefoltert und auf schlimmste weiße getötet. Jetzt erkennt Amarantha  Clare gar nicht Feyre war, und zeigt Feyre aus Rache Clares ĂŒbel zugerichtete Leiche, die an ihrer Palastmauer hĂ€ngt.

Amarantha fragt zornig Rhysand, warum er gesagt habe, dass Clare das MĂ€dchen sei, das sich in Tamlin verliebt habe, und Rhysand antwortet nur gelangweilt, dass fĂŒr ihn alle Menschen gleich aussehen. Feyre weiß, dass er Amarantha anlĂŒgt, denn er hat Feyre damals am FrĂŒhlingshof wiedererkannt und wusste, dass sie das MĂ€dchen von dem Ritual war. Amarantha erlaubt sich ein Spiel mit Feyre und sagt ihr, dass sie den Fluch nur dann brechen kann, wenn sie entweder drei PrĂŒfungen bestehe, um so ihre Liebe zu Tamlin zu beweisen, oder ihr RĂ€tsel löse. Feyre kennt die Lösung des RĂ€tsels nicht und so entscheidet sie sich fĂŒr die PrĂŒfungen.

Amarantha lĂ€sst Feyre von ihren Dienern zusammenschlagen und wirft sie anschließend in den Kerker, wo sie sich auf ihre erste PrĂŒfung vorbereiten soll.  Lucien schleicht sich heimlich zu ihr und heilt Feyre so weit es ihm möglich ist, ohne dass aufhĂ€lt, das ihr jemand geholfen hat, da er Angst hat, sonst selbst Amaranthas Zorn ausgeliefert zu werden.

Die erste PrĂŒfung beginnt und Feyre muss in einem Labyrinth aus Schlamm eine rießige Wurm-Ă€hnliche Kreatur erlegen. Feyre gelingt es dies, indem sie eine Falle aus menschlichen Knochen aufstellt und den Wurm dann in die Falle lockt. Dabei wird Feyre jedoch schwer verletzt – ihr eigener Knochen liegt frei und sie bekommt eine Infektion. Rhysand kommt in ihre Zelle und sagt ihr, dass er sie heilen wird, damit sie ihre PrĂŒfungen fortsetzen kann, wenn sie schwört, jeden Monat eine Woche mit ihm an seinem Hof zu verbringen. Sie lehnt erst ab, stimmt dann aber doch zu. Nachdem Rhysand sie geheilt hat, erscheint ein Tattoo auf ihrer Hand. Es zeigt Wirbel und auf ihrer HandflĂ€che start ihr ein Auge entgegen. Laut Rhysand sind Tattoos brauch an seinem Hof, um zu zeigen, das man eine Vereinbarung getroffen hat.

Zwischen den PrĂŒfungen wird Feyre tagsĂŒber immer wieder zu unmöglichen Aufgaben gezwungen, um sie zu erniedrigen, wie z.B. einen schlammigen Boden mit dreckigem Wasser zu reinigen. Nachts wird sie von Rhysand unter Drogen gesetzt, und er zwingt sie vor dem gesamten Hofstaat, einschließlich Tamlin, fĂŒr ihn zu tanzen. Dabei ist sie immer nur von knappen, durchsichtigen Kleidern bedeckt.

FĂŒr Ihre zweite PrĂŒfung werden Sie und Lucien in einen großen Raum gesperrt. Einer von drei Hebeln befreit sie, die anderen beiden töten sie und Lucien.  Um herauszufinden, welcher Hebel der richtige ist, muss sie ein RĂ€tsel lösen, welches an der Wand geschrieben steht, doch Feyre kann nicht lesen. Als sie wahllos beginnt, die Hebel zu berĂŒhren, teilt ihr Rhysand durch ihr Tattoo mit, welcher Hebel der richtige ist.

Eines Nachts schafft es Feyre mit Tamlin in einen Nebenraum zu verschwinden. Bisher hat er sie nicht eines Blickes gewĂŒrdigt und verlĂ€sst Amaranthas Seite nicht. Doch in dem Raum fallen die beiden ĂŒbereinander her und kĂŒssen sich. Rhysand ĂŒberrascht die beiden und wirft Tamlin raus – grade rechtzeitig, denn Amarantha, die in Tamlin verliebt ist, kommt in den Raum. Als Ablenkung kĂŒsst Rhysand Feyre.

Am nĂ€chsten Tag muss Feyres die dritte PrĂŒfung bestehen. Sie soll drei unschuldige Fea töten. Obwohl sie Fae mittlerweile nicht mehr hasst und es nicht tun möchte, sticht sie ihnen ein Messer in das Herz. Bei den beiden ersten Fae die sie tötet handelt es sich um Alis geliebte Nichten und Neffen. Der dritte Fae entpuppt sich als Tamlin.

Feyre erinnert sich an ein GesprĂ€ch mit Alis, das es noch ein weiteren Teil des Fluches gĂ€be, denn sie noch nicht kenne und das sie immer genau zuhören soll. Sie denkt zurĂŒck an andere GesprĂ€che die sie von Mitgliedern des FrĂŒhlingshofes gehört haben, in denen sie darĂŒber redeten, dass Tamlins Herz aus Stein sei. In der Hoffnung, dass sie richtig liegt und sein Herz wirklich aus Stein besteht stĂ¶ĂŸt sie den Dolch in Tamlins Brust.

Sie liegt richtig und die Fae ringsum beginnen zu fordern, dass Amarantha den Fluch brechen muss, da Feyre ihre Aufgaben erfolgreich erfĂŒllt hat. Doch Amarantha besteht darauf nur gesagt zu haben, dass die Fae gehen dĂŒrften – nicht wann. Ein Kampf beginnt und Amarantha tötet Feyre. Doch kurz bevor sie stirbt, löst Feyre das RĂ€tsel und bricht mit ihrem letzten Atemzug den Fluch.

Die Magie kehrt daraufhin zurĂŒck zu den Fae und Tamlin tötet Amarantha. Aus Dankbarkeit fĂŒr Feyres Opfer, lassen alle sieben Highlords ein Staubkorn großes StĂŒck ihrer Magie auf Feyre fallen. Dadurch können sie Feyre unwissentlich wiederbeleben. Sie ist nun selbst eine High Fae. Tamlin und Feyre kehren gemeinsam an den FrĂŒhlingshof zurĂŒck. Dort wird Feyre von ihren SchuldgefĂŒhlen geplackt, weil sie die beiden unschuldigen Fae getötet hat. Das Buch endet damit, dass Rhysand auftaucht, um sie an ihre Abmachung zu erinnern.

Triggerwarnung

Hier findest du eine Übersicht aller Triggerwarnungen fĂŒr In „Das Reich der Sieben Höfe: Dornen und Rosen“ von Sarah J. Maas:

  • Drogenmissbrauch
  • Selbstmord
  • Schwere Krankheiten innerhalb der Familie

Meine Meinung zu Das Reich der sieben Höfe: Dornen und Rosen 

Ein MUSS fĂŒr jeden Fantasy-Fan

Ich habe immer wieder gehört: wen die „From blood and ash“ begeistert hat, der muss unbedingt die „das Reich der sieben Höfe“ Reihe lesen. Gesagt, getan.

Zugegeben, zuerst war ich skeptisch. Das bin ich bei Hype-BĂŒchern quasi immer aber diesmal konnte mir einfach nicht vorstellen, dass es eine Reihe gibt die mich Ă€hnlich gut wie FBAA abholen wĂŒrde.

Oh man, was hab ich mich geirrt.

Aber, First things first. Das Cover – hat mir leider so gar nicht gefallen. Weder die deutsche noch die englische Ausgabe finde ich optisch sehr ansprechend. Schade. Aber fĂŒr mich kommt es bei diesem Buch tatsĂ€chlich rein auf die inneren Werte an, und die stimmen komplett! Sarah J Maß erschafft mit der Das Reich der sieben Höfe-Reihe wirklich ein Meisterwerk. Und wer es noch nicht gelesen hat, sollte es spĂ€testens jetzt tun. Die BĂŒcher sind ohnehin ein Must-Read fĂŒr Fantasyleser, so wie es scheint.

Um ihre Familie zu versorgen, muss Feyre schon frĂŒh lernen zu jagen. Als sie an einen besonders harten Wintertag erneut in den Wald geht, begegnet Feyre im Wald einem Wolf. Sie erlegt ihn und ihr Leben verĂ€ndert sich fĂŒr immer.

Der bildhafte Schreibstil der Autorin, lĂ€sst einen nur so durch die Seiten fliegen. Und durch die BĂŒcher. Bis zum Schluss bin ich absolut gefesselt von der Story und möchte sofort wissen wie es weitergeht. ErzĂ€hlt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Feyre. So lernen wir die gesamte Welt und ihre unterschiedlichen Kreaturen gemeinsam mit Feyre StĂŒck fĂŒr StĂŒck kennen. Das Worldbuilding gehört definitiv zu den StĂ€rken von Sarah J Mass. Noch nie bin ich so einfach in einem Fantasy-Buch versunken wie bei das Reich der sieben Höfe: Dornen und Rosen.

Mit Feyre haben wir eine starke Protagonistin, die einmal nicht die Jungfrau in Nöten ist, sondern sich zu wehren weiß. FrĂŒh lernt sie auf ihre eigenen StĂ€rken zu vertrauen und nicht blind jedem zu folgen und alles hin zu nehmen. Geht es dabei am Anfang noch hauptsĂ€chlich ums ĂŒberleben, lernt sie spĂ€ter auch ihre Mentale StĂ€rke bewusst auszubauen. Mir gefĂ€llt die Beziehung zwischen ihr und Lucien besonders gut, da die beiden sich trotz anfĂ€nglicher Skepsis sehr respektvoll verhalten und aufeinander aufpassen.

Leider wird das Potential dieser Freundschaft nie richtig ausgebaut. Die Wortgefechte die sie sich mitunter liefern sind aber sehr lustig und bringen mich beim lesen zum schmunzeln. AnfĂ€nglich kam mir Tamlins Charakter im Vergleich dazu ein bisschen schwach vor, irgendwie war er nicht ganz so gut beschrieben. Die Stimmung zwischen Feyre und Tamlin konnte ich zu Beginn nicht greifen – aber das ist durchaus so gewollt, immerhin erleben wir alles aus Feyres Sicht und auch sie kann Tamlin nur schwer entziffern. Wie im realen Leben muss man dran bleiben, es entwickelt sich. Ich habe Tamlin lieben gelernt, obwohl er sich teilweise durchaus seltsam und zu Besitzergreifend verhĂ€lt. Das er stĂ€ndig gemischte Signale sendet und nicht zu wissen scheint was er möchte – und das obwohl er mehrere hundert Jahre alt ist, nervt mich an einigen Stellen. Denn ich habe das GefĂŒhl er nutzt Feyres stellenweise doch Naive Verhalten einfach nur aus.

Allerdings ist eine der großen StĂ€rken dieses Buches, wie ich anfĂ€nglich schon geschrieben habe, das wahnsinns World-, und Charakterbuilding von der Autorin. Alles hĂ€ngt zusammen, alles wird erklĂ€rt. Am Ende ist vieles schlĂŒssig und ergibt Sinn. Einiges lĂ€sst aber auch durchaus noch Interpretationsspielraum zu, sodass das LesevergnĂŒgen noch grĂ¶ĂŸer wird, wenn man das Buch gemeinsam mit einem Freund als Buddyread liest und sich darĂŒber austauscht.

Mit Dornen & Rosen hat sich die Reich der sieben Höfe Reihe sehr schnell einen Ehrenplatz in meinem BĂŒcherregal verdient und ist in null Komma nichts zu einer meiner liebsten Reihen geworden.

Ich könnte daher diese Rezension ewig weit ausufern lassen. Mehr schreiben, Szenen (kritisch) hinterfragen und sogar einzelne SĂ€tze akribische auseinander pflĂŒcken und analysieren. Und das wĂŒrde ich wirklich gern. Aber ich möchte nicht zu viel vorne weg nehmen. Ich kann das Reich der Sieben Höfe insgesamt jedem Fantasy-Fan ans Herz lesen. Aber auch solchen Lesern, die das Genre vielleicht nur mal ausprobieren und reinschnuppern wollen. So wie ich anfĂ€nglich. Es lohnt sich. Versprochen.

(Und bitte lasst uns dann in den Kommentaren ausufernd dazu Diskutieren. Ich möchte eure Einblicke – insbesondere zu den Geschehnissen auf der Feier zur Wintersonnenwende. FĂŒr mich war es ein SchlĂŒsselmoment in Tamlins weiterer Entwicklungen)

 

Die schönsten Zitate aus »Das Reich der sieben Höfe: Dornen und Rosen«

Ich weinte um alles, was ich verloren hatte, um jede KrÀnkung, die ich erfahren hatte, jede Wunde, jeden körperlichen und seelischen Schmerz. Ich weinte um diesen lÀcherlichen Teil von mir, der einst so voller Farben und Licht gewesen war und jetzt hohl, dunkel und leer in mir verdorrte.

Er lĂ€chelte mich noch einen Herzschlag lang an. Mir war noch nie ein so gut aussehender Mann begegnet – und noch nie hatten beim Anblick eines Mannes meine sĂ€mtlichen Alarmglocken dermaßen laut angeschlagen.

Du warst immer viel zu gut fĂŒr das hier. Zu gut fĂŒr uns, zu gut fĂŒr alle anderen. Wenn dir die Flucht gelingt, oder wenn du sie davon ĂŒberzeugen kannst, dich gehen zu lassen, kehr nicht zurĂŒck.

Lesereihenfolge von das Reich der sieben Höfe

Weitere BĂ€nde

Quelle: Klappentext, Coverbild und Zitate: dtv Verlag
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