When Ghosts Speak:
– Mary Ann Winkowski 

Du glaubst an Geister und willst mehr ĂŒber sie erfahren? Oder du interessierst dich wie ich fĂŒr die Serie „Ghost Whisperer“? Dann könnte das Buch fĂŒr dich ganz nett sein. 

Erstveröffentlichung

17.04.2008

Basiert auf

der Serie
"Ghost Whisperer"

Sprache

Englisch 

 

Seitenzahl

256

Alle Details zum Buch

When Ghosts Speak

Originaltitel: When Ghosts Speak: Understanding the world of earthbound spirit
Deutscher Titel: Mit Geistern reden
Format: Taschenbuch 
Einzelband 
Autor:
Mary Ann Winkowski
Verlag:
 Hodder & Stoughton 
ISBN: 034-096-1252-7
Seitenzahl: 256
Erstveröffentlichung: 17.04.2008
Preis: 13,00 €
Bezugsquelle: z.B.ĂŒber Amazon*

Klappentext

Mary Ann Winkowski is a happily married mum just like any other, except for one thing: she talks to dead people. Mary Ann realised she had a gift when she was a little girl, when earthbound spirits began communicating with her. Thus began a lifetime of helping the departed make peace with whatever kept them from crossing over into the next realm — a loved one, unresolved emotions, a home they couldn’t leave. In this incredible book, Mary Ann shares fascinating stories of her many paranormal encounters, as well as advice on how to recognise when you’re not alone, and what to do if you find yourself in the presence of a ghost.

Quelle: Hodder & Stoughton (Klappentext, Buchcover, Zitate)

AusfĂŒhrlicher Inhalt

Wie immer gibt es fĂŒr BĂŒcher mit Biografischen Inhalten keine Zusammenfassung. 🙂 

Triggerwarnung

Da es in When Ghosts Speak um Geister geht, wird der Tod stark thematisiert. Ebenso wie Verlust eines geliebten Menschen, Suizid, verstorbene Babys, Kinder, Geister die einen quÀlen und alles was irgendwie dazu gehört. 

Rezension  zu »Wenn geister reden« von Mary Ann Winkowski

Irgendwas zwischen Biografie und Geister FAQ

Kennt ihr noch die Serie „Ghost Whisperer“ mit Jennifer Love Hewitt? In der Serie konnte die AntiquitĂ€tenhĂ€ndlerin Melinda Gordon mit verstorbenen Menschen sprechen und ihnen helfen ins Licht zu gehen. Ich mochte die Serie ganz gern; auch wenn sie mir am meisten deshalb in Erinnerung geblieben ist, weil Melinda in wirklich jeder Folge weint. 

Turns out, die Serie basiert auf den ‚wahren‘ Erlebnissen von Mary Ann Winkowski, die seit Jahrzehnten als Medium arbeitet und eben genau das macht: Geister ins Jenseits schicken. Und Mary Ann hat natĂŒrlich auch ein Buch darĂŒber geschrieben. 

Und es soll super spannend sein, habe ich mir sagen lassen. Vor allem dann, wenn man sehr spirituell ist und an Geister und DĂ€monen glaubt. Ich wĂŒrde behaupten nicht unbedingt zu der Zielgruppe zu gehören, aber da ich „Ghost Whisperer“ so gern geschaut habe, wollte ich doch mehr ĂŒber Mary Ann erfahren. Gesagt, gelesen. 

„When Ghosts speak“ ist irgendwas zwischen Biografie und frequently asked questions. 

Ich weiß nicht so wirklich was ich erwartet habe; ob ich wollte das sie mich von Geistern ĂŒberzeugt, mir eine neue spirituelle Welt eröffnet oder sie sich als verrĂŒckte Spinnerin entpuppt. Es ist weder noch passiert. In dem Buch ist generell nicht viel passiert. 

Die Frauen in Mary Ann’s Familie haben schon seit Generationen die Gabe den Tod einer Person vorherzusagen. Es ist ein GefĂŒhl, eine Ahnung. Doch bei Mary Ann ist es anders, denn sie kann tote Menschen sehen und mit ihren Geistern sprechen. 

In dem Buch erzĂ€hlt sie, wie diese Gabe sich das erste Mal im zarten Alter von vier Jahren bemerkbar gemacht hat und wie sie seitdem Tag von ihrer Oma von einer Beerdigung zur nĂ€chsten geschleppt wurde, um der trauernden Familie ein letztes GesprĂ€ch, ein Abschied zu ermöglichen. Sie erzĂ€hlt von ihrem Leben, von ihrer Gabe das „Licht“ ins Jenseits zu erschaffen und von den spannendsten FĂ€llen, die sie begleitet hat. 

Sie erzĂ€hlt aber auch von den Dingen, die sie in all den Jahrzehnten, in denen sie schon mit Geistern spricht von ihnen und ĂŒber sie gelernt hat. Die Quintessenz: so wie jeder Mensch, ist auch jeder Geist unterschiedlich. Wenn du als Mensch kacke warst, bist du auch als Geist scheiße. Und wenn du zu Lebzeiten völlig entspannt und zuvorkommend warst, bist du auch ein netter Geist. Cool. 

Das Buch ist gefĂŒllt mit Wissen, das du in der Regel auch als „Laie“ (oder Person, die schon einmal in ihrem Leben ein Film mit der Thematik gesehen hat) bereits besitzt. So wie: Geister sind Seelen verstorbener, die nicht ins Jenseits gegangen sind oder Geister sind Energien und die kannst du spĂŒren. 

Sehr viele von den Geschichten im Buch Àhneln stark einzelnen Ghost Whisperer Folgen. Das hat mir gefallen.

Es gab aber auch Dinge in dem Buch, von denen sie berichtet hat, die ich extrem spannend fand. Zum Beispiel, dass Haustiere tatsĂ€chlich oft nach ihrem Tod bei ihrem Besitzer bleiben (was ĂŒbrigens nicht sĂŒĂŸ sondern laut dem Buch sehr schlecht ist), das Geister sich nicht auf Friedhöfen tummeln, sondern eher in Kinos oder Theatern (denn sie zerren von starken Emotionen) und das das „Licht“ nur wenige Tage fĂŒr eine Verstorbene Person sichtbar ist und der Geist, wenn er nicht rechtzeitig hineingeht, in unserer Welt gefangen bleibt (aber keine Sorge man kann wohl auch in das Licht von einer anderen frisch verstorbenen Person gehen). 

Ich weiß natĂŒrlich nicht ob irgendetwas aus dem Buch stimmt – ich kann es immerhin nicht nachprĂŒfen. So ließt sich das Buch fĂŒr mich aber auch. Emotionslos. Wie eine Bedienungsanleitung von Ikea – hinterher weißt du eigentlich genau so wenig wie vorher. Es war ganz nett, aber ich hĂ€tte nichts verloren, wenn ich es nicht gelesen hĂ€tte. Vielleicht wĂ€re das aber auch ganz anders, wenn ich wirklich stark an Geister glauben wĂŒrde. Und auf eine andere Art und Weiße „offener“ fĂŒr diese Themen wĂ€re. 

Was mich aber wirklich oft an dem Buch gestört hat, waren die vielen, vielen Wiederholungen. GefĂŒhlt hĂ€tte das Buch auch 100 Seiten weniger haben können, wenn nicht immer wieder dieselben drei Fakten aufgelistet worden wĂ€ren. Es ließt sich teilweiße wie eine kĂŒnstlich aufgebauschtes Gratis-Booklet, von irgendeinem Coach der mit was verkaufen möchte. Das sie mehrfach im Buch von magischen Samen erzĂ€hlt, die einen vom Bösen beschĂŒtzen aber natĂŒrlich nur  von ihrer Familie hergestellt werden können – was aber kein Problem ist, weil man sie auf ihrer Website kaufen kann – hilft da auch nicht wirklich. 

2 Sterne wegen ein paar netten „Fakten“ und weil es mich stellenweiße schon fesseln konnte. 

 

Quelle:
Klappentext, Coverbild und Zitate: Hodder & Stoughton 
Bilder: via Canva

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